Golfen in Portugal: Estoril Golfclub

Portugal genießt aufgrund seiner großen Anzahl an hervorragend gepflegten und anspruchsvollen Golfanlagen weltweites Renommee. Der Großteil der Anlagen ist aber erst im Laufe der letzten 3 bis 4 Jahrzehnte entstanden. Golfenthusiasten die auf der Suche nach einem klassischen Layout aus den 30er Jahren sind, sollten aber auf jeden Fall einen Ausflug zu dem unweit von Lissabon gelegenen Clube de Golf do Estoril unternehmen.

Der Golfclub zählt zu den ältesten Anlagen des Landes und wurde bereits 1929 gegründet. Ein paar Jahre später erfolgte ein Redesign des Par 69 Championship Platzes durch den schottischen Golfplatzarchitekten Mackenzie Ross. Da wir eine Präferenz für klassische Layouts haben, bekam Estoril natürlich einen Fixplatz auf unserer Liste der Top 3 Plätze rund um die Küstenstadt Cascais, welche wir während unserer Portugalreise im letzten Herbst besuchten.

Der Golfplatz liegt nördlich des Kurortes Estoril und kann bequem über die Autobahn erreicht werden. Diese stellt leider auch einen großen optischen Makel des Golfplatzes dar, da sie ihn durchquert und gewissermaßen in zwei Hälften teilt. Die Verbindung zwischen den beiden Platzhälften bildet eine große Brücke, die es nach dem 8. Grün zu überqueren gilt.

Eine kleine Enttäuschung erlebten wir gleich nach der Ankunft, als wir uns zum Aufwärmen auf die Driving Range begaben. Dort sollte wirklich dringend Geld investiert werden, um die Annehmlichkeiten wieder auf den neuesten Stand zu bringen. Wir waren aber nicht allzu enttäuscht, da wir ja wegen des Platzes und nicht wegen des Übungsgeländes angereist waren. Nun aber mehr über den Golfkurs. Dieser ist mit knapp 5.000 Metern von den gelben Herrenabschlägen für heutige Verhältnisse relativ kurz. Die Kürze des Platzes wird aber durch zahlreiche enge Spielbahnen, welche sich durch dichten Baumbestand ziehen, wieder kompensiert. Dennoch empfanden wir den Platz als recht fair, da er an keiner Stelle einen übertreiben engen Eindruck machte.

Die erste Bahn bietet einen moderaten Start in die Golfrunde. Das mittellange Par 4 beeindruckt vor allem durch einen großen Baum der das Grün schützt. Das anschließende Par 3 ist dann schon etwas anspruchsvoller, mit einem frontal vor dem Grün angelegten Teich und dichtem Buschwerk hinter dem Grün. Ein optisch äußerst attraktives Loch, welches vielen Spielern jedoch beim Anblick Schweißperlen auf die Stirn treibt. Die darauffolgenden Bahnen verlaufen bergauf und bergab durch dichtes Waldgebiet. Dennoch bleiben die Bahnen in der Drive-Landezone breit genug und verengen sich erst Richtung Grün. Mein Lieblingsloch auf den ersten 9 war das Loch 3. Ein kurzes, aber äußert attraktives Par 4, welches sich deutlich bergab spielt und über ein kleines und gut verteidigtes Grün verfügt.

Die zweiten Neun beginnen gefühlt mit der 9. Spielbahn, dann zum 9. Tee gelangt man nur über eine Brücke, welche über die Autobahn führt. Die darauffolgenden Löcher 9 bis 16 erstrecken sich kreisförmig durch dicht bewaldetes Gebiet. In Erinnerung bleibt auf jeden Fall das Loch 10, ein kurzes Par 5, welches mir durch sein deutlich erhöhtes und gut bewachtes Grün imponierte. Eindrucksvoll war auch die 13. Spielbahn, ein mit 130 Metern Länge recht kurzes Par 3, welches sich noch dazu bergab spielt, aber durch sein links abfallendes Grün und den steilen Abhang hinter dem Grün an Charakter gewinnt. Auch das nächste Par 3 (Loch 16) beeindruckte nicht durch seine Länge (ca. 160 Meter) sondern vielmehr durch sein Grün. Die beiden letzten Spielbahnen bilden einen netten und nicht allzu schweren Abschluss einer harmonischen Golfrunde, wenn man die Spielbahn der beiden kurzen Par 4 Löcher trifft. Um dieses Ziel zu erreichen sollte der Driver aber eher im Golfbag stecken bleiben.

Beeindruckend war auch das Clubhaus, welches durch seine herrschaftliche Optik an ein altehrwürdiges englisches Clubhaus erinnert. Aufgrund der großen Anzahl an britischen Gästen, die jedes Jahr in Portugal Golfurlaub machen, war diese Bauweise aber sicher kein Fehler. Auch während unseres Besuches waren zum größten Teil britische Golfer auf dem gut gebuchten Platz anzutreffen. Wir empfanden das Clubhaus samt seiner Terrasse aber so einladend und gemütlich dass wir dort gerne etwas länger verweilten.

Golfen ganz nordisch: Hamburg

“Elphi” bietet Ihnen Entertainment und Eagle-Chancen. Hamburg bietet Ihnen 66 Golfanlagen aller Couleur in einem Umkreis rund 100 Kilometer rund um Hamburg gelegen.

Die Hansestadt Hamburg hat viel zu bieten. Die wohl bekanntesten Sehenswürdigkeiten sind die prunkvolle Elbphilharmonie. Man könnte sagen das ist ein prunkvoll eröffnetes Weltwunder und das nicht nur den Klang und die Architektur betreffend, sondern auch aufgrund der Baukosten. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist unser Hafen, das “Tor zur Welt” und seine “City”. Die Eisenbahnwelt “Miniaturwunderland” ist aus touristischer Sicht beliebter als das Schloss Neuschwanstein. Des weiteren zählen zu den Sehenswürdigkeiten Hamburgs die Binnen- und Außenalster, all die Shoppingmeilen, der Stadtteil Blankenese mit seinen typischen Kapitänshäusern am Elbstrand und natürlich nicht zu vergessen der Stadtteil St. Pauli der von Entertainment und der Reeperbahn geprägt ist. Hamburg hat jede Menge Sehenswürdigkeiten zu bieten, da ist es klar, dass wenn man Hamburg hört Golf nicht der erste Begriff ist an den man denkt.

 

Hamburg dein richtiges Paradis für Golfbegeisterte

Aber Hamburg hat auch in Sachen Golf eine Menge anzubieten. Seit einiger Zeit versucht der Tourismus von Hamburg auch auf den Golfsport in der Hansestadt aufmerksam zu machen und das zu recht, denn die Region in und um Hamburg ist ein regelrechtes Paradis für Golffreunde, das besagt jedenfalls eine Broschüre, deren Autor ein bekannter Autor ist, der seit Jahren mit der Hansestadt Hamburg verwurzelt ist und sich deshalb auskennt und weiß wovon er spricht. Paradis ist natürlich ein fast zu verträumtes Vokabel, wenn man das Wetter von Hamburg ansprechen möchte, aber klar ist, dass der Ruf für das miese Wetter Hamburgs deutlich übertrieben ist und es natürlich auch schöne trockene Tage gibt. Mit 66 Golfanlagen in und um Hamburg kann man die Region zu den Golfeldorados, denn Golf- “Nuggets” gibts viele oder auch anders ausgedrückt “Eagle-Chancen”.

Es gibt kunterbunte und vielfältige Fairways. Dazu zählt zum Beispiel der Golf Club Falkenstein in der Nähe von Blankenese, welcher 1906 gegründet wurde und zu einem der ältesten Golfclubs Deutschlands zählt. Das Design wurde ursprünglich von den Briten Harry S. Colt, Hugh Alison und John Morris gestaltet und ist bis heute erhalten und sorgt für einen ganz besonderen Charme. Ein weiterer Fairway ist jener des GC Oberalster in Tangstedt. Dort hat der Architekt David Krause einen anspruchsvollen 18- Loch Kurs kreiert . Weiters in der Umgebung Hamburgs befinden sich die Golfplätze des früheren Turnierstandortes des Golf Clubs Gut Laden und auch die Winsener (Luhener) Golf Courses von Green Eagle, die Austragungsstätte der Veranstaltung Porsche European Open.

 

Golfplätze von nobel bist normal

Für die Übernachtungen in Hamburg ist natürlich auch gesorgt. Die Übernachtungsmöglichkeiten reichen von dem prächtigen Schloss Lüdersdorf bis hin zum sportlichen Gut Apeldör und des Hotels Golf und Country Club Treudelberg mit dem angeschlossenen Steigenberger Hotel. Für jedermann ist etwas dabei ein nobles Hotel und ein nobler Golfplatz in Falkenstein und ein angenehmes Ambiente in der Golf- Lounge und auch für dazwischen hat die Touristik in Hamburg für jeden was zu bieten.
Die Golfplätze rund um Hamburg haben was zu bieten. Sie befinden sich Richtung Nordsee, Ostsee, Schleswig- Holstein, Niedersachsen ebenfalls bis hin nach Mecklenburg-Vorpommern. Dort befinden sich auch die Städte Bremen, Lübeck, Celle, Cuxhaven und Schwerin.

 

Das Spiel als Erlebnis in der Golf Lounge

Peter Merck ist der Initiator der Golf Lounge. Er promotet und wirbt nicht nur für die Anlage im industriellen Ortsteil Rothenburgsort sondern er macht auch Werbung für den Spaß am Golfspiel generell. Auf drei Stockwerken erstreckt sich dieses Erfolgsmodell in Billwerde. Das Ziel von Peter Merck it es Golf als urbanes Erlebnis zu positionieren und diesen Sport den Menschen näher zu bringen. So wird Golf als Spiel und modernes Erlebnis inszeniert und rund herum die Weltmetropole Hamburg mit dem kulturellen Angebot wie zum Beispiel “König der Löwen”, “Elphi”, dem Deutschen Schauspielhaus etc. Hamburg mit seinen Gaumenfreuden, mit seiner Architektur, seien Brücken und und und. Hamburg ist auf jeden Fall eine Golfreise wert!
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Golfen in Nordirland auf einem der schönsten Golfplätze weltweit

Der, im nordirischen Newcastle gelegene Golfclub Royal County Down, wurde im Jahre 2016 von dem bekannten, amerikanischen Golfmagazin „Golf Digest“ zum besten Golfplatz der Welt gekürt. Er besticht nicht nur durch seine Natürlichkeit, sondern auch durch seine Schönheit. Unter Golfliebhaber wird er auch als Naturschönheit bezeichnet. Durch seine bewegte Vergangenheit ist der Aufbau des Golfplatzes in die Geschichte eingegangen. Am 23. März 1889 erfolgte die Eröffnung des Linkskurses und er zieht nach wie vor unzählige Golfliebhaber weltweit an, die sich selber von der Naturschönheit überzeugen wollen. Die weltbekannte Golfanlage Royal County Down umfasst eine imposante Länge von rund um 6570 Metern. Sie erstreckt sich der Küste von Dundrum Bay entlang und die Mourne Mountains im Hintergrund bieten den Spielern eine beeindruckende Kulisse.

Historischer Rückblick

Der schottische Golfspieler Old Tom Morris wurde beauftragt, die bereits vorhandenen neun Löcher, mit weiteren neun zu ergänzen. Innerhalb von kürzester Zeit, nämlich zwei Tagen, gelang es ihm, im Juli 1889, drei Bahnen in die zauberhafte und malerische Dünen-Landschaft zu kreieren. Bereits im Frühling des Jahres 1990 erfolgte eine Erweiterung von weiteren sechs Löchern und somit gelang es ihm, einen komplett bespielbaren Golfplatz mit insgesamt 18 Löchern zu erschaffen.
Auch heute noch erstrahlt der Golfplatz am Fuße der Mourne Mountains, südlich der Stadt Belfast gelegen, in diesem Glanz. Nur kleine, spezifische Veränderungen hinsichtlich des Layouts beziehungsweise Verbesserungen der Anlage wurden im Laufe der Jahre durchgeführt. Dazu zählen, die im Jahre 1997 durchgeführten Verlängerungen, des Lochs 17 und des Lochs 18. Seither sind diese beiden, bei den Golfern, als die herausforderndsten Schusslöcher der Welt, bekannt. Am meisten Ruhm jedoch, erlangen die Löcher 4 und 9, aufgrund ihrer einzigartigen Schönheit. Diese beiden Schusslöcher werden auch von den Besuchern weltweit am häufigsten fotografiert.
2005 wurde das Clubhaus des Royal County Down Golfplatzes neu errichtet. Beim Neubau wurde besonders darauf geachtet, dass das Flair, die Eleganz und der Charme, des im Jahre 1984 erstmals erschaffenen Clubhauses, erhalten bleiben und sich diese Eigenschaften im neuen Gebäude wiederspiegeln.

Auszeichnungen

Das amerikanische Golfmagazin „Golf Digest“, welches alle zwei Jahre den besten Golfplatz der Welt kürt, verlieh 2016 der Royal County Down Golfanlage, nicht ohne Grund, die Auszeichnung des besten Golfplatzes der Welt. Bisher stand der unumstrittene Augusta National Golf Club jahrelang an der Spitze, jedoch änderte sich dies im Jahre 2016 und der Royal County Down konnte dieses Auszeichnung für sich gewinnen.

Austragungsort für große Wettbewerbe

Außerdem ist der Royal County Down Golfclub ein Austragungsort diverser Golftuniere und großer und bekannter Wettbewerbe. Die beiden Veranstaltungen, Amateur Championship und Irish Open Amateur Championship, fanden hier von Beginn an den perfekten Ort, um diese Turniere auszutragen. Weiters ist anzumerken, dass auch die Irish Professional Championship im Royal County Down bis 1954 hier veranstaltet wurde. Golfprofis wie der Amerikaner Tiger Woods sowie der Amerikaner Tom Watson trafen im Royal County Down Golfclub ihre Vorbereitungen für die Open Championship. Auch die Namen wie Arnold Palmer, Jack Nicklaus und Gary Player gastierten mit der Senior Open Championship zwischen 2000 und 2002 am naturbelassenen und schönsten Golfplatz der Welt.
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