Golf-Safari in Namibia

Mit seiner Vielfalt ist Namibia ein echter Geheimtipp für Golfer

Golfspielen erweitert den Horizont – in jeder Hinsicht. Ist es da nicht konsequent eine Destination zu wählen, die geografisch genau das bietet? Namibia fasziniert durch eine Weite, die sich saisonal immer wieder neu präsentiert. Eine Atmosphäre, die Golfspieler einfach lieben. Dieses einzigartige Naturerlebnis wird durch Safaris komplettiert, mit denen man Landschaft, Tierwelt und Kultur des Südwestens Afrikas entdecken kann. Bildschöne Lodges und spannende Kulinarik gehören natürlich dazu.

Wer als Reisender auf Individualität setzt, fühlt sich in Namibia wohl

„Ein Land, das für jeden etwas bietet“, weiß Martina Jessett. Die Gründerin des exklusiven Reiseanbieters Namibia Individual war hier viele Jahre beruflich unterwegs. Zurück in ihrer Heimat verwandelte sie ihr Sehnen in Handeln und arrangiert individuelle Reisen in die ehemalige deutsche Kolonie. „Namibia ist ein ideales Reiseland für Golfspieler, die noch mehr erleben wollen als einen attraktiven Platz. Ich lege ganz bewusst den Schwerpunkt nicht darauf, sondern sehe die Golfdestinationen als kontemplativen Rückzug, den die Reisenden schätzen.“ Im Folgenden nimmt Namibia Individual uns auf eine exemplarische Route für eine Golf-Safari mit, die wunschgemäß verändert werden kann.

Auftakt in Windhoek

In Namibias Hauptstadt empfängt das Hotel Heinitzburg, ein elegantes Haus in der Nähe des Stadtzentrums. Hier erlebt man eine spektakuläre Aussicht auf die Stadt und das Umland. Erstmal ankommen, lautet die Devise … hier trifft der Charme des 19. Jahrhunderts auf die Moderne; erstklassiger Service, exzellente Küche und der gut sortierte Weinkeller kennzeichnen dieses Juwel der Gastgeberschaft. Ausgeruht und frisch geht es los zur ersten Golf-Destination der Tour.

Windhoek Golf & Country Club: natürlich schön golfen

Nach einem exzellenten Frühstück auf der schönen Terrasse und fährt man zum Windhoek Golf & Country Club – einer Anlage im Parkland-Stil und der Hauptstadt würdig. Der 18-Loch-Course bietet auch erfahrenen Golfern eine sportliche Herausforderung. Zeit spielt heute keine Rolle. Man kann sich der großen Runde in aller Ruhe widmen. Wer mag, nutzt die clubeigene Driving Range – an alles ist gedacht.

„The Big Four“ und der Tsumeb Golf Club

Die Tage drei und vier bilden eine Harmonie aus Abenteuer und Golf-Experience. Es geht gen Norden zum privaten Onguma Naturreservat, nur wenige Kilometer östlich des Etosha Nationalparks gelegen. Schon zu Beginn der Reise gibt es ultimatives Afrikafeeling mit Elefant, Löwe, Gepard sowie Nashorn: The Big Four. Martina Jessett empfiehlt auf dem Weg dort hin einen Golf-Stopp im Tsumeb Golf Club. Man spielt ganz entspannt eine 9-Loch-Runde auf Sand – köstliche Snacks sind inbegriffen. Als Standort besten geeignet ist das Onguma The Fort – das im marokkanischen Stil erbaute Camp ist einer Festung nachempfunden und besticht mit Stil, Komfort und Eleganz. Von hier hat man einen traumhaften Ausblick auf die Fisher´s Pan, eine Wasserstelle, die sich vom Etosha Park bis zum Camp erstreckt. Auf den Dächern des Forts kann man den Sonnenuntergang beim obligatorischen Sundowner genießen und sich anschließend von der hervorragenden Küche verwöhnen lassen.

Vom Green ins Reich der wilden Tiere

Hier macht die Golf-Safari ihrem Namen alle Ehre. In der Etosha-Pfanne begegnet man Herden von Elefanten, Zebras, und Gnus sowie Giraffen, Kudus, Gemsböcke, Impalas, Springböcke, Nashörner, im Schatten ruhende Löwenfamilien und noch viele andere Wildarten. Mit der Wildbeobachtung geht es weiter am fünften Tag. Die Safari führt zum Little Ongava im Ongava Reservat – eine elegante Herberge im privaten Wildreservat. Von diesem Domizil lassen sich die Tiere bestens beobachten – sie versammeln sich am nahe gelegenen Wasserloch. Als Golfspieler ist man gut zu Fuß. Da bietet sich eine entsprechende Tour an, die auf die Spur von Spitz- und Breitmaulnashörnern führt. Keine Sorge: alle Safaris werden professionell geführt. Wer gerne fotografiert, findet hier atemberaubende Objekte.

Von den Höhen ans Meer

Die geografische Vielfalt Namibias wird in den nächsten Tagen deutlich. Von den Höhen im Damaraland hinab zur Skelettküste erlebt man bizarre Felsformationen, weite Wüstensteppen bis zum sandigen Strand von Swakopmund. Die Unterkunft orientiert sich stilistisch an der Umgebung. Aktivitäten wählt man je nach Neigung – von sportlich bis kulturell ist alles möglich.

Rössmund Golf Course in Swakomund

Der Swakopmund Rössmund Golf Course ist einer von weltweit fünf durchgehend begrünten Wüstengolfplätzen – eine absolute Rarität also. Ein 18-Loch-Platz von Weltklasse, gelegen in spektakulärer Kulisse zwischen Sanddünen der Namib-Wüste wartet hier auf ambitionierte Spieler. Das gepflegte Grün lockt immer mal wieder Springböcke an, die ihre Spuren beim Grasen im Bunker hinterlassen … ein naturnahes Golfvergnügen ist hier sicher.

Namibia nicht ohne Besuch der Namib

Die Wüste gab dem Land seinen Namen. Und natürlich ist ein Besuch hier ein Muss. Die Golf-Safari erkundet die Namib an mehreren Tagen und von verschiedenen Standorten aus. Wer bisher nicht abschalten konnte: hier ist Entschleunigung garantiert. Man kann nicht anders als schauen und staunen. Ein Motiv folgt dem nächsten – Fotografen haben ihre Freude. Spiel der Farben und Formen steht hier im Zentrum des Aufenthaltes.


Omeya Golf Club in der Acacia Savanne

Nach zwei Wochen strebt die Golf-Safari ihrem Ende zu. Natürlich erwartet Namibiareisende mit ihrer Passion fürs Golfen hier noch ein Juwel. Der Omeya Golf Club liegt 30 Kilometer außerhalb von Windhoek und besticht durch eine Umgebung, die scheinbar jeden Aspekt der namibischen Geografie vereint. Berge, Savannenlandschaft, Sand unter einem weiten, blauen Himmel. Der 18-Loch-Platz macht einfach Spaß und lässt die Reise angenehm ausklingen.


 

Golf und Diamanten im Zillertal

Im Zillertal fliegen neuerdings kleine weiße Bälle, und es handelt sich dabei nicht um Schneebälle.

25 Jahre musste das Zillertal warten, bis 2014 vor beeindruckender Kulisse der erste Golfplatz eröffnet wurde.

Zwischen Felswänden und Gletschern betreten die Gäste beim Golfclub Zillertal-Uderns eine Wiese, die einiges zu bieten hat. Ein wahres Golfjuwel. Bereits beim ersten Abschlag gleitet der Blick über sattgrüne Hänge bis zu den schneebedeckten Gipfeln. Das eindrucksvolle Panorama, das sich hier offenbart, macht das Golfspielen im Zillertal zu einem echten Erlebnis. Wer Glück hat, kann sogar die heimische Wasserschildkröte am Ufer friedlich plätschernder Gebirgsbäche beobachten.

 

Ein flaches Spiel hoch gewinnen

Der Platz mit einer Länge von 6.025 Metern ist in eine leicht hügelige Landschaft eingebettet und befindet sich auf einem insgesamt 65 Hektar großen Areal. Gewaltige Höhenunterschiede sind jedoch nicht zu überwinden, dies bleibt dann doch den Wanderern überlassen. Es spielt sich hier überraschenderweise kaum länger. Dafür sorgen architektonisch spektakuläre Löcher und ein Diamant für Aufsehen.

Loch 11 ist beispielsweise eine wahre Herausforderung für jeden Golfspieler. Der Abschlag ist deutlich erhöht und bis zur Landezone hinter einem Bach sind es etwa 200 Meter. Doch auch für Longhitters sind hier noch andere Hindernisse zu überwinden. Um dieses Loch zu spielen, gibt es viele unterschiedliche Wege, aber gerade das macht es so reizvoll.

Der Clou – ein Diamant

Ebenso reizvoll ist die 14. Bahn. Auf den ersten Blick scheint die golferische Herausforderung nicht all zu groß zu sein. Doch wer hier in einer Turnierrunde ein „Hole in One“ schafft, verdient sich einen einkarätigen Diamanten. Na wenn das keine Motivation ist.

Mit einem Greenfee von 95 Euro ist das Preisleistungsverhältnis absolut in Ordnung, zumal man sich in dieser eindrucksvollen Umgebung befindet. Wer seinen Blick öfter vom Spiel losreißen kann, wird sich dessen immer wieder bewusst.

 

Rustikal oder sportlich – im Zillertal haust es sich gut

Die Kooperationsbildung zwischen den umliegenden Hotels und dem Club wird vom Tourismusverband „Golf in Austria“ unterstützt. Ein entspannter Golfurlaub ist somit garantiert, da es eine große Auswahl verschiedener Golfarrangements gibt.

So liegt etwa das regional-rustikale 4 Sternehotel Wöschenhof 400 Meter vom Golfplatz entfernt. Die Gäste können sich im Spa- & Beautybereich, im „Saunadörfl“ und im Hallen- oder Freibad nach nicht ganz so gut gelaufener Golfrunde entspannen.

Wer gerne noch näher am Geschehen ist, hält sich etwa an das 4 Sterne Superior Hotel Sportresidenz Zillertal im Clubhaus des Golfclub Zillertal-Uderns. In einer etwas höheren Preisklasse wird es mit Dach-Pool, Suiten mit eigener Sauna und Golfplatzblick sowie dem Restaurant „Genusswerkstatt“ auch höchsten Ansprüchen gerecht.

 

Golf – und was noch?

Fast 1.000 Kilometer markierte Wanderwege oder die Erlebnistherme Zillertal sollten für genug Abwechslung sorgen. Interessant ist auch eine Führung durch das moderne Biomasse-Heizwerk mit seiner beeindruckenden Aussichtsplattform. Der Blick über das weit gelagerte Holz sorgt für etwas andere Impressionen.

Wen es dennoch nach Golf dürstet, findet Abwechslung beim gut 30 Autominuten entfernten Golfclub Achensee. Dort geht es merklich auf und ab durch eine Idylle aus einem jahrzehntealten Baumbestand. Am Ende könnte man genauso gut eine Wanderung gemacht haben.

Golfspielen an Portugals Algarveküste

Nicht nur als Etappe bei der European Tour, bietet Portugal einen großen Reiz für alle Freunde des Grüns.

Nur allzu oft lässt die Golfsaison bei uns in Deutschland auf sich warten. Verregnete Tage und ungemütliche Kälte verderben einem Golffan schnell die Lust an einem Spiel auf heimischen Rasen.
Wer kurzfristig beschließt dem nassen Deutschland den Rücken zu kehren und für einen Kurztrip in ein golferischen Highlight suchte, wird in Portugal fündig werden.

Das Ideale Reiseziel für Kurzentschlossene

Südländische Lebensfreude gepaart mit herrlichem Wetter und einer reichen Kultur. Portugal hat seinen Besuchern zahlreiche Highlight zu zeigen. Besonders Familien fühlen sich hier als Gäste sehr wohl und alle golfbegeisterten Besuchern sind sich der Tatsache wohl bewusst, dass Portugal zu den besten Golfdestinationen überhaupt zählt. Preislich gesehen ist eine Reise, besonders ein Kurztrip nach Portugal ebenfalls äußerst Attraktiv, da es den Hin- und Rückflug, außerhalb der Saison bereits ab 50 Euro gibt.
Um noch etwas Geld zu sparen empfiehlt es sich in Faro sich Leihschläger zu holen und die eigenen zu Hause zu lassen. Über clubstohire.com ist dies Problemlos möglich.

Zur Übernachtung bieten sich direkt drei Golfhochburgen an, dies sind die Orte Quinta do Lago, Vale do Lobo und Vilamoura. Auch hier kann eine Menge Geld eingespart werden, indem man seine Unterkunft über Airbnb bucht. Die Startzeiten lassen sich bequem Online über die Seite teetimes.pt buchen.

Die Golfplätze in einer kurzen Übersicht

1. Vale do Lobo Ocean Course

Als besonders Schön und gleichzeitig auch herausfordernd gilt der Platz Vale do Lobo Ocean Course, dieser Platz liegt etwas abseits der Algarveküste. Auf dem Platz führt den Spieler an einer traumhaften Landschaft und einigen Sommerhäusern vorbei. Beim Spielen hat begeisterte Golfer einen unvergleichlichen Ausblick auf den Atlantik. Bei einem Besuch in Portugal ist dieser Platz einfach ein muss.

2. Vale do Lobo Royal Course

Der kleine Bruder des Ocean Course. Auf den ersten 12-13 Bahnen wirkt dieser Platz eher durchschnittlich und schlicht, doch ein Par 4 auf der Back Nine führt auch hier den Golfer entlang des Atlantik und über die Steilküste der Algarve. Der Wind, hat hier schon so manchen Golfer überrascht und stellt zusätzlich zu der Schönheit der Natur auch noch eine prickelnde Herausforderung da.

3. Quinta do Lago North/South Course

Auf dem dritten Rang befinden sich hier gleich zwei Golfplätze, die sich in nicht nachstehen. 18-Loch und perfekt gepflegter Rasen erwarten jeden Golfer, der die Spieleherausforderung sucht. Denn die beiden Plätze gelten durch ihre Up&Down als besonders schwer, immer wieder müssen Schläge blind ins grün gespielt werden.

4. Pinheiros Altos

Pinheiros Altos ist eine 27-Loch Anlage, die etwas abseits der Küste liegt. Das Besondere an diesem Platz ist sicherlich sein Charm, wirkt das Gelände doch wesentlich älter als es ist, nahezu aus einem vergangenen Jahrhundert. Der Grund dafür sind die üppigen Fairways, die rustikalen Wasserhindernisse und der uralte Baumbestand. Das dazugehörige Clubhaus versprüht einen gewissen britischen Flair.

5. Oceanico Victoria

Der letzte Platz in dieser Liste ist noch einmal ein besonderes Highlight. Wurde der Platz doch von Arnold Palmer entworfen. Der Platz ist mit seinen 18 Loch sehr anspruchsvoll und verlangt das gesamte Können des Golfers.

Golfurlaub auf Mauritius – Dem Paradies so nah

Beinahe keine andere Insel wird mit dem Paradies so gleichgestellt wie Mauritius. Nachvollziehen können dies auf jeden Fall alle, die schon einmal die Insel besucht haben.

Den besten Ausblick der Insel hat man wohlmöglich, wenn man einen der inaktiven Vulkane besteigt. Von dort aus hat man einen hervorragenden Blick auf die wunderschönen weißen Strände, auf das türkisblaue Wasser und auf die überwältigenden Korallenriffe. Weit und breit stößt man auf üppige Tropen und eine einmalige Farbenvielfalt, auf der einst englischen Kolonie. Geprägt durch die Kolonialgeschichte sind vor allem die Eingeborenen, die aus einem bunten Gemisch bestehen. Auf dieser Trauminsel kommen Golf-Begeisterte voll auf ihre Kosten. Mauritius ist bereits schon bekannt und geschätzt in den Golfer Kreisen. Erst neulich wurde Mauritius sogar von Mallorca als beliebteste Golfdestination abgelöst. Die Insel hat 13 exzellente Golfparcours vorzuweisen und 5 oder 6- Sterne Golfhotels, welche bestens ausgestattet sind und extra passende Golfangebote anbieten.

Long Beach Golf & Spa Resort Mauritius

Am 1,3 km langen Sandstrand von Belle Mare, findet man das Golfhotel Long Beach Golf & Spa Resort Mauritius, welches an der atemberaubenden Ostküste gelegen ist. In diesem Hotel kommen Gäste jedes Alters auf ihre Kosten, die Wert auf Architektur, Sport, Entspannung und Wellness legen. Besonders gelungen an diesem Hotel ist der Mix aus Moderne und Beachfeeling. 255 modern gestaltete, helle Zimmer und 109 Quadratmeter feiner, weißer Sand laden zum Wohlfühlen ein. Aber auch die Gartenlandschaft, die sich den Halbmond geformten Unterkünften optimal anpasst, ist ein echter Blickfang. Mit seinen 500.000 Pflanzen, sorgen besonders die 26 endemischen Arten für Aufsehen.

Ile aux Cerfs Golf Course

Die zwei schönsten Plätze der Insel, befinden sich sogar ganz in der Nähe des Hotels. Der Ile aux Cerfs Golf Course wurde von Bernhard Langer entworfen und zählt zu einem der weltberühmtesten Plätze die es gibt.
Von jedem Loch aus ist der wunderschöne indische Ozean zu sehen. Diese umfassbar schöne Kulisse von Mauritius, macht diesen Ausflug zu einem unvergesslichen Tag.

Four Seasons Golf Club Mauritius at Anahita

Außerdem zählt auch der Four Seasons Golf Club Mauritius at Anahita zu einem Meisterwerk. Er liegt mitten zwischen einer Berglandschaft, Wäldern und türkisen Lagunen und ist ausgestattet mit breiten Fairways, fünf unterschiedlichen Tee-Offs und achtzehn anspruchsvollen Löchern.

Tamarina Golf Club

Einen Ausflug wert ist auf jeden Fall auch der 18-Loch Championship-Platz des Tamarina Golf Club, der an der Westküste von Mauritius liegt. Besonders imponiert dort der Rempart Fluss, der sich durch die 43 Hektar große Anlage schlängelt und auf vielen Bahnen zu bewundern ist. Aber auch die restliche Anlage zeigt sich abwechslungsreich gegenüber der Landschaft und den Golfparcours.

Gut zu wissen ist auch, dass man als Gast des Long Beach Golf & Spa Resort vor Ort, für den Besuch sowie auch für die Fahrt zum Ile aux Cerfs Golf Course und den Four Seasons Golf Club Mauritius at Anahita nichts bezahlen muss.

Golf-Reise Tschechien, durch das malerische Böhmen

Tschechische Golfreise durch das malerische Böhmen

Der westliche Teil Tschechiens ist den meisten golfbegeisterten Urlaubern aus Deutschland noch relativ unbekannt. Eine Ausnahme stellen nur die Kurorte Karlsbad und Marienbad dar, welche von ihrer grenznahen Lage profitieren. Dabei gibt es in Böhmen unzählige, bestens gepflegte Anlagen, welche für die unterschiedlichsten Spielstärken geeignet sind. Das Angebot reicht vom klassischen Resort-Platz bis hin zum anspruchsvollen Tour-Layout.

Royal Golf Club Mariánské Lázně

Das Lieblingsziel vieler Tschechien-Urlauber sind aber seit jeher die für ihren Flair bekannten Kurorte Marienbad und Karlsbad, welche aufgrund ihrer ausgezeichnet gepflegten Golfplätze, vor allem bei Golfern aus der Bundesrepublik sehr bliebet sind. Erwähnenswert ist vor allem der Royal Golf Club Mariánské Lázně, welcher bereist 1905 vom englischen König Edward VII. eröffnet wurde und somit zu den ältesten Golfanlagen Böhmens zählt. Erwähnenswert ist auch das Golf Resort Karlovy Vary, welches unserer Ansicht nach mit seinem dichten Baumbestand und den bestens gepflegten Spielbahnen zu den schönsten Anlagen Tschechiens zählt.

Cihelny Golf & Spa Resort

Fernab dieser Destinationen bietet der westliche Teil Tschechiens aber auch noch zahlreiche andere Schmuckstücke, die das Herz eines jeden Golfers höher schlagen lassen, wie zum Beispiel das südlich von Karlsbad gelegene Cihelny Golf & Spa Resort. Der perfekt in die umliegende Flusslandschaft eingebettete Golfplatz stammt aus der Feder der Golflegende Gary Player und kennzeichnet sich durch die typischen Designmerkmale des „Black Knight“. Beeindruckend auch das Clubhaus mit seiner großen Terrasse und den schmackhaften regionalen Köstlichkeiten die dort angeboten werden.

Albatross Golf Resort

Westlich der „goldenen Stadt“ Prag setzt sich unsere Reise im neu errichteten Albatross Golf Resort fort. Das Resort fungiert als Austragungsort des Czech Masters, einem Turnier der European Tour. Wir hatten die Ehre den Platz ein paar Tage nach dem Turnierende spielen zu dürfen. Beeindruckt waren wir vor allem von den Grüns, welche immer noch über Stimpmeterwerte jenseits der 10 verfügten und unsere Bälle laufen ließen. Zusammenfassend betrachtet bietet das Albatross Resort alle Annehmlichkeiten eines modernen Golfplatzes und verfügt zudem über ein spannendes Layout. Für unseren Geschmack ein Must-Play für jeden golfbegeisterten Prag-Urlauber.

Prague City Golf Club

Unser nächster Stopp war der Prague City Golf Club, welcher von Alex Cejka und Jeremy Ford designt wurde. Im Vergleich zum Albatross Golf Resort hat das Layout des Platzes deutlich mehr Charakter und kennzeichnet sich durch zahlreiche Elemente eines Linkskurses, wie wellige Fairways oder stark ondulierte Grüns. Einzig und allein die über den Platz verteilten Hochspannungsleitungen fielen uns negativ auf. Prague City Golf Club (Zbraslav) ist einer der 7 Golfbahnen in Prag. Die Golfbahnen in der Umgebung sind Golf Resort Hodkovičky, Golfový Klub Líšnice und Golf Club Chateau St. Havel.

Golf Resort Karlštejn

Ein weiterer Höhepunkt unserer Golfreise war das Golf Resort Karlštejn. Der Resort-Kurs kennzeichnet sich durch seine fast alpin anmutende Lage, welche Hang- und Schräglagen kaum vermeiden lässt. Auch auf diesem Kurs durfte der deutsche Golfprofi Alex Cejka sein Können unter Beweis stellen und die 4. Spielbahn designen. Dabei handelt es sich um ein außergewöhnliches Par 4, welches als Dogleg angelegt wurde und zudem über einen erhöhten Abschlag und ein von Bäumen bestens bewachtes Grün verfügt. Die 4. Bahn zählt zu den spektakulärsten Löchern der Anlage und offenbart einen wundervollen Blick auf die Burg Karlštejn, welche dem Platz seinen Namen gab.

Golfresort Konopiště

Etwas weiter südlich von Prag liegt das Golfresort Konopiště, welches über insgesamt 2 sportliche 18-Loch-Plätze und einen 9-Loch-Public-Course verfügt. Die Löcher schlängeln sich durch hügeliges Terrain und sind äußerst anspruchsvoll. Das Schmuckstück der Anlage ist das alte Schlösschen, welches auch als Namensgeber für das Resort diente. Zu den weiteren Annehmlichkeiten des Resorts zählen ein Hotel mit Pool und bestens ausgestattete Appartements.

Golf Park Pilsen

Den Abschluss fand unsere Golfrundreise durch das westliche Tschechien dann in der Stadt Pilsen (Golfhotel Pilsen) bzw. im nahe gelegenen Golf Park Pilsen. Das „Signature Hole“ des Platzes ist mit ihrem malerischen, aber extrem schwer anzuspielenden Inselgrün sicherlich die 11. Spielbahn. Zudem ist der Platz aber auch hervorragend gepflegt und bildete deshalb einen krönenden Abschluss für unsere Golf-Reise.

Unser Fazit ist klar: Golfreisen in Böhmen lassen keine Wünsche offen und gehen weit über die Grenzen von Karlsbad und Marienbad hinaus. Eine Region, die jeder Golfer mindestens einmal in seinem Leben genauesten erkunden sollte.

Golfen in Schottland: Gullane No. 1

Platzkritik

Das in der Golfwelt weltweit bekannte schottische Städtchen Gullane, ist gemessen an seiner Einwohnerzahl kaum dichter besiedelt als das thüringische Bad Köstritz. Dies ist erwähnenswert, da das gesamte deutsche Bundesland Thüringen über 105 Golflöcher verfügt und Gullane alleine im Umkreis von 5 km insgesamt 126 erstklassige Spielbahnen zu bieten hat. Darunter mit dem Muirfield Golf Club auch ein Layout, welches schon als Austragungsort der British Open fungierte. Zudem bietet die Umgebung mit dem Renaissance Club einen weiteren Spitzenplatz der heuer als Austragungsort der Scottish Senior Open dient. Auch der Course No. 1 des Gullane Golf Clubs diente bereits 2015 als Austragungsort der Scottish Open. Das Turnier, welches 2015 von dem Amerikaner Ricky Fowler gewonnen wurde, wird laut neuesten Berichten 2018 wieder in den Gullane Golf Club zurückkehren. Im Zuge des Turniers spielen die Profis eine Kombination aus den Plätzen Gullane No. 1 (Löcher 2-16 und Loch 18) und Gullane No. 2 (Loch 7 und Loch 8).

Charakteristisch für alle 3 Plätze des Gullane Golf Clubs ist der Gullane Hill. Über diese kleine Erhebung ziehen sich einige der Löcher von Gullane No. 1, welche von einem unbekannten Architekten designt wurden. Auch die beiden anderen von Wille Park Jr. designten Kurse No. 2 und No. 3, werden von dem hügligen Gelände bestimmt. Traditionell dürfen Greenfee-Spieler auch alle Annehmlichkeiten des Clubs genießen. Spielen Sie die Kurse No. 2 oder No. 3, dann erhalten Sie Zutritt zu dem neu errichteten Clubhaus auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Gäste die Gullane No. 1 spielen, bekommen Zutritt zu dem ursprünglichen Clubhaus der Anlage.

Der Start in der Golfrunde auf Gullane No. 1 ist relativ schwach. Erst auf Loch 2 führt der Platz auf den Hügel bzw. in eine Senke zwischen 2 Hügeln, wodurch die Spielbahn einen sehr engen Charakter bekommt. Die folgenden Löcher verlaufen bergab zurück auf die Ebene, bis schließlich Loch 5 wieder auf den Gullane Hill führt. Hier beginnt mit Loch 6, einem kurzen Par 4, meiner Meinung nach der reizvollste Bereich des Platzes. Darauf folgt ein weiteres, trickreiches Par 4, welches einen traumhaften Blick auf das Wasser und den nahe gelegenen Muirfield Golf Club ermöglicht.

Danach gönnt sich der Platz eine kleine Auszeit, denn an der 9. Spielbahn trifft man auf ein typisches Par 3, dessen Grün durch eine Vielzahl von Pott-Bunkern verteidigt wird. Ein Anblick, der nach 9 Tagen Golf in Schottland, kaum mehr Euphorie hervorruft, auch wenn das deutlich tiefer gelegte Grün seinen optischen Reiz hat. Mit der 10 folgt eine kerzengerade, recht lange Spielbahn, die durch eine Neugestaltung der Fairwaybunker, wieder an Reiz gewinnen soll. Eindrucksvoller dann wieder die 11. Spielbahn, ein 431 Meter langes Par 4, welches aufgrund des blinden Abschlages einiges an Platzkenntnis erfordert, um mit dem Drive nicht in einem der versteckten Fairwaybunker zu landen.

Die 12 ist genauso lang wie die 11, aber auf der Scorekarte als Par 5 gekennzeichnet. Dies ist erstaunlich da das Grün deutlich einfacher mit dem zweiten Schlag zu erreichen ist. Die letzten Löcher des Platzes sind dann wieder beeindruckend. Die 17 ist mit 357 Metern ein mittelschweres Par 4 und führt von Abschlag bis zum Grün steil bergab, was die Chance auf den „Longest Drive“ erhöht, aber gleichzeitig auch riskant ist. Der Approach muss immer aus einer Bergablage über 3 tiefe Pott-Bunker gespielt werden, wodurch das Loch einiges an Konzentration und spielerischem Können erfordert.

Für viele Golfer zählt Gullane No. 1 zu besten 3 Plätzen East Lothians, einige sind auch der Meinung das Gullane No. 2 aufgrund der ähnlichen Lage und nahezu identischer Löcher mit No. 1 vergleichbar ist. Ich persönlich finde aber, dass die auf der Ebene gelegenen Löcher zu wenig Flair haben, um Gullane No. 1 auf eine Stufe mit Muirfield oder North Berwick zu setzen. Dennoch ist Gullane No. 1 ein bemerkenswerter Platz, aber für das zu entrichtende Greenfee von 120 Pfund würde ich lieber Gullane No. 2 und Kilspindie spielen und hätte anschließend immer noch Geld für ein Getränk oder einen Snack an der Bar übrig.

PGA Catalunya Resort – an der Costa Brava auf hervorragendem Level

Warum ist es der beste Golfplatz Spaniens?
Der PGA Catalunya bietet eine herrliche Landschaft, traumhaftes Golfen auf dem Stadium Course und große Turniere. Wer es selber nicht gesehen hat, sollte es live ansehen.

In Spanien ankommen und klein anfangen

Gelandet in Barcelona gab es einen Shuttle Service zum PGA Catalunya Resort. Nach 50 Minuten war die Ankunft am Hotel Camiral, einem frisch renovierten Hotel. Das ganze Resort gibt ein stimmiges Bild. Am Abend der Ankuft gibt es eine Hotelführung, da startet man am liebsten sofort mit dem Golf spielen. Ab zum Tee 1 des European-Tour-Platzes. Aber nicht zu hoch beginnen, der Start erfolgt auf der Tour Course.

Der Course ist einwenig kürzer als der Stadium Course. Er ist mit Pinien und Wasserflächen wundervoll gestaltet. Es wird gesagt, dass der Course seine Bunker an hervorragenden Plätzen hat und mit vielen Fairways leichter zu spielen ist als der Stadium Course. Auf der Bahn ist ein guter Score in Gefahr, da die tolle Umgebung ablenkt und der Stadium Course zu sehen ist, was Vorfreude auf den großen Bruder auslöst.

Der Tour Course ist trotzdem nicht zu unterschätzen, er fordert Golfer aller Spielstärken. Die PGA European Tour Qualifying School wurde bereits auf dem Tour Course ausgetragen.

Vor dem Training mit der mediterranen Küche stärken

Die aufregenden Golfplätze stehen natürlich ganz weit vorne, aber direkt danach kommt die mediterrane Küche, welche in der Costa Brava zu finden ist. Egal, ob im Clubhaus, den Restaurants in Girona, dem Hotel Camiral oder der ganzen Region, das Essen ist ein Traum. Liebhaber vom Meeresfrüchten, Brot, Tapas und hervorragenden spanischen Wein kommen hier auf ihre Kosten. Zuerst auf die Golfbahn und dann auf die Terrasse des Clubhauses und mit einem weiten Ausblick das lecke Essen genießen. Hier schmeckt nicht nur das Mittagessen, auch zum Abendessen gibt es einen optimalen Abschluss. Der tolle Ausblick auf die Bahnen sorgt dafür, dass man die nächste Runde kaum erwarten kann.

Das PGA Catalunya Resort bietet zwischen dem Hotel Camiral und dem Clubhaus eine Trainingsanlage. Auf dem Weg zur Driving Range sieht man Bilder von Sergio Garcia. Sergio Garcia möchte Kinder für den Golfsport begeistern. Aus diesem Grund arbeitet er mit dem PGA Calatlunya Resort zusammen und eröffnet eine Junior Academy. Hier werden die Golfspieler von morgen trainiert und vielleicht ist ein angehender Profi dabei. Es gibt viel Beeindruckendes zu sehen, wie die weitläufige Putting- und Chipping-Area oder die zahlreichen Kopien weltbekannter Bunker. Da wird ungeliebtes Bunkertraining zu einem Highlight des Tages. Es finden sich Bunker aus Hawaii, Augusta, Pebble Beach oder St. Andrews. Dabei legt das Resort wert darauf, dass die Bunker nicht nur wie die Originale aussehen, sondern auch mit originalem Sand gefüllt sind. Sogar ohne ein Erfolgserlebnis ist es eine beeindruckende Trainingseinheit.

Wichtige Daten: 2.000 Quadratmeter Putting-Green und Chipping-Ära inklusive fünf Bunker. Hier finden sich die weltweit berühmten Bunker, dementsprechen mit verschiedenem Sand gefüllt. Alles wird passend abgerundet mit vier Grüns mit verschiedenem Gras, wie Poa, Paspalum, Bermuda und Bent.

Gefahren und Schönheit auf Spanien bestem Golfplatz

Der Abend klingt gemütlich in der modernen Lounge Area des Hotel Camirals aus. Der nächste Tag beginnt voller Energie und Tatendrang, denn es geht auf den Stadium Course. Hier fand 2009 und 2014 die Open de Espana statt. Die European Qualifying School Finals 2017 werden ebenfalls hier stattfinden. Wie es ein Course der European Tour erwarten lässt, sind die Fairways noch einen Tacken besser, die Greens sind noch flotter und alles ist einwenig schwerer zu spielen als gestern. Obwohl der kleine Bruder einen perfekten Eindruck macht. Eine tolle Herausforderung für jeden Golfer.

Es gibt an dem Fairwas große Bäume. Die sieben schwierigsten Löcher sind von Bunkern und Seen umgeben. Der Platz bestraft jeden Fehler sofort und es spiegelt sich auf der Scorekarte wieder. Als Golf Post Team Member kann das Ergebnis am Ende nicht mehr verraten werden. Trotz des nicht zufriedenstellenden Ergebnisses überwiegt der tolle Eindruck, denn dieser hervorragende Course hinterlässt. Ist die Partie beendet, wird man sich glücklich im Clubhaus wiederfinden.

Beeindruckendes: Spaniens bester Golfplatz gehört seit seiner Eröffnung zu den zehn besten europäischen Golfplätzen. Vor kurzem erst gab es eine Wahl, mit folgendem Ergebnis: 88. Platz weltweit, 3. Platz Kontinentaleuropas und der beste in Spanien.

Ein Domizil für Radfahrer, hervorragendes Essen und die perfekte Filmkulisse

Das Hotel bietet einen Pool, für eine kleine Erfrischung zwischendurch. In Girona gab es nach dem Golfen einen Abendessen. Hier soll es die besten Restaurants der Welt geben. Das Beste, der Weg benötigt nur 15 Minuten. Die Stadt ist gemütlich und klein. Man findet eine wundervolle Altstadt mit kleinen Gassen und bepflanzten Hinterhöfen. Es geht vorbei an Bücherläden und kleinen Cafes.

Wer „Games of Thrones“ gesehen hat, dem wird die Altstadt von Girona bekannt vorkommen, denn dort wurde gedreht. Ein Besonderes Highlight aus der Serie war die Treppe zur Kathedrale. Steigt man die Treppe empor, hat man eine hervorragende Aussicht über Gironas Altstadt. Ganz nah ist ein Treppenaufgang mit einer Löwenstatue. Verfolgt man die Treppe, landet man am Popo des Löwen. Es gibt eine Legende mit dem Inhalt, küss den Löwenpopo und du kommst zurück nach Girona. Mir gefällt es hier und ich würde gerne wiederkommen, also bekommt der Popo der Statue des Löwen einen Kuss von mir.

In Girona gibt es viele Sterne-Restaurants. Und es gibt die Brüder Joan und Jordi, welche das „El Celler de Can Roca“ führen. Sie wurden mit drei Michelin Sternen ausgezeichnet und 2013 und 2015 zum weltbesten Restaurant gekürt. Ein Besuch der Altstadt ist ein optimaler Abschluss des Golftages.

Viele werden mit dem Flugzeug anreisen. Dabei ist es gut zu wissen, dass es in Girona einen eigenen Flughafen gibt, der in etwa 15 Minuten vom PGA Catalunya Resort entfernt ist. Man muss also nicht den 90 Kilometer entfernten Flughafen von Barcelona nutzen oder nimmt in als Zwischenstopp.

Das persönliche Fazit zu Barcelona:

Als es am nächsten Tag zurück ging, nutze ich einige Stunden Aufenthalt in Barcelona, um mir die Stadt anzusehen. Einige Stunden sind definitiv zu wenig. Barcelona ist durchaus einen längeren Aufenthalt wert. Also gerne erst Golfen im PGA Catalunya Resort und dann zwei Tage Städtereise in Barcelona. Der perfekte Urlaub für einen, ein Paar oder mehrere.

Wer nach dem Urlaub das Gefühl hat, nicht mehr weg zu wollen, der hat eine Alternative. Es gibt wundervolle hochwertige Immobilien direkt in der Nähe des Golfplatzes. Ich wünsche Euch einen tollen Urlaub und erfolgreiches Golfen.

Golfen in Portugal: Estoril Golfclub

Portugal genießt aufgrund seiner großen Anzahl an hervorragend gepflegten und anspruchsvollen Golfanlagen weltweites Renommee. Der Großteil der Anlagen ist aber erst im Laufe der letzten 3 bis 4 Jahrzehnte entstanden. Golfenthusiasten die auf der Suche nach einem klassischen Layout aus den 30er Jahren sind, sollten aber auf jeden Fall einen Ausflug zu dem unweit von Lissabon gelegenen Clube de Golf do Estoril unternehmen.

Der Golfclub zählt zu den ältesten Anlagen des Landes und wurde bereits 1929 gegründet. Ein paar Jahre später erfolgte ein Redesign des Par 69 Championship Platzes durch den schottischen Golfplatzarchitekten Mackenzie Ross. Da wir eine Präferenz für klassische Layouts haben, bekam Estoril natürlich einen Fixplatz auf unserer Liste der Top 3 Plätze rund um die Küstenstadt Cascais, welche wir während unserer Portugalreise im letzten Herbst besuchten.

Der Golfplatz liegt nördlich des Kurortes Estoril und kann bequem über die Autobahn erreicht werden. Diese stellt leider auch einen großen optischen Makel des Golfplatzes dar, da sie ihn durchquert und gewissermaßen in zwei Hälften teilt. Die Verbindung zwischen den beiden Platzhälften bildet eine große Brücke, die es nach dem 8. Grün zu überqueren gilt.

Eine kleine Enttäuschung erlebten wir gleich nach der Ankunft, als wir uns zum Aufwärmen auf die Driving Range begaben. Dort sollte wirklich dringend Geld investiert werden, um die Annehmlichkeiten wieder auf den neuesten Stand zu bringen. Wir waren aber nicht allzu enttäuscht, da wir ja wegen des Platzes und nicht wegen des Übungsgeländes angereist waren. Nun aber mehr über den Golfkurs. Dieser ist mit knapp 5.000 Metern von den gelben Herrenabschlägen für heutige Verhältnisse relativ kurz. Die Kürze des Platzes wird aber durch zahlreiche enge Spielbahnen, welche sich durch dichten Baumbestand ziehen, wieder kompensiert. Dennoch empfanden wir den Platz als recht fair, da er an keiner Stelle einen übertreiben engen Eindruck machte.

Die erste Bahn bietet einen moderaten Start in die Golfrunde. Das mittellange Par 4 beeindruckt vor allem durch einen großen Baum der das Grün schützt. Das anschließende Par 3 ist dann schon etwas anspruchsvoller, mit einem frontal vor dem Grün angelegten Teich und dichtem Buschwerk hinter dem Grün. Ein optisch äußerst attraktives Loch, welches vielen Spielern jedoch beim Anblick Schweißperlen auf die Stirn treibt. Die darauffolgenden Bahnen verlaufen bergauf und bergab durch dichtes Waldgebiet. Dennoch bleiben die Bahnen in der Drive-Landezone breit genug und verengen sich erst Richtung Grün. Mein Lieblingsloch auf den ersten 9 war das Loch 3. Ein kurzes, aber äußert attraktives Par 4, welches sich deutlich bergab spielt und über ein kleines und gut verteidigtes Grün verfügt.

Die zweiten Neun beginnen gefühlt mit der 9. Spielbahn, dann zum 9. Tee gelangt man nur über eine Brücke, welche über die Autobahn führt. Die darauffolgenden Löcher 9 bis 16 erstrecken sich kreisförmig durch dicht bewaldetes Gebiet. In Erinnerung bleibt auf jeden Fall das Loch 10, ein kurzes Par 5, welches mir durch sein deutlich erhöhtes und gut bewachtes Grün imponierte. Eindrucksvoll war auch die 13. Spielbahn, ein mit 130 Metern Länge recht kurzes Par 3, welches sich noch dazu bergab spielt, aber durch sein links abfallendes Grün und den steilen Abhang hinter dem Grün an Charakter gewinnt. Auch das nächste Par 3 (Loch 16) beeindruckte nicht durch seine Länge (ca. 160 Meter) sondern vielmehr durch sein Grün. Die beiden letzten Spielbahnen bilden einen netten und nicht allzu schweren Abschluss einer harmonischen Golfrunde, wenn man die Spielbahn der beiden kurzen Par 4 Löcher trifft. Um dieses Ziel zu erreichen sollte der Driver aber eher im Golfbag stecken bleiben.

Beeindruckend war auch das Clubhaus, welches durch seine herrschaftliche Optik an ein altehrwürdiges englisches Clubhaus erinnert. Aufgrund der großen Anzahl an britischen Gästen, die jedes Jahr in Portugal Golfurlaub machen, war diese Bauweise aber sicher kein Fehler. Auch während unseres Besuches waren zum größten Teil britische Golfer auf dem gut gebuchten Platz anzutreffen. Wir empfanden das Clubhaus samt seiner Terrasse aber so einladend und gemütlich dass wir dort gerne etwas länger verweilten.

Golfen ganz nordisch: Hamburg

„Elphi“ bietet Ihnen Entertainment und Eagle-Chancen. Hamburg bietet Ihnen 66 Golfanlagen aller Couleur in einem Umkreis rund 100 Kilometer rund um Hamburg gelegen.

Die Hansestadt Hamburg hat viel zu bieten. Die wohl bekanntesten Sehenswürdigkeiten sind die prunkvolle Elbphilharmonie. Man könnte sagen das ist ein prunkvoll eröffnetes Weltwunder und das nicht nur den Klang und die Architektur betreffend, sondern auch aufgrund der Baukosten. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist unser Hafen, das „Tor zur Welt“ und seine „City“. Die Eisenbahnwelt „Miniaturwunderland“ ist aus touristischer Sicht beliebter als das Schloss Neuschwanstein. Des weiteren zählen zu den Sehenswürdigkeiten Hamburgs die Binnen- und Außenalster, all die Shoppingmeilen, der Stadtteil Blankenese mit seinen typischen Kapitänshäusern am Elbstrand und natürlich nicht zu vergessen der Stadtteil St. Pauli der von Entertainment und der Reeperbahn geprägt ist. Hamburg hat jede Menge Sehenswürdigkeiten zu bieten, da ist es klar, dass wenn man Hamburg hört Golf nicht der erste Begriff ist an den man denkt.

 

Hamburg dein richtiges Paradis für Golfbegeisterte

Aber Hamburg hat auch in Sachen Golf eine Menge anzubieten. Seit einiger Zeit versucht der Tourismus von Hamburg auch auf den Golfsport in der Hansestadt aufmerksam zu machen und das zu recht, denn die Region in und um Hamburg ist ein regelrechtes Paradis für Golffreunde, das besagt jedenfalls eine Broschüre, deren Autor ein bekannter Autor ist, der seit Jahren mit der Hansestadt Hamburg verwurzelt ist und sich deshalb auskennt und weiß wovon er spricht. Paradis ist natürlich ein fast zu verträumtes Vokabel, wenn man das Wetter von Hamburg ansprechen möchte, aber klar ist, dass der Ruf für das miese Wetter Hamburgs deutlich übertrieben ist und es natürlich auch schöne trockene Tage gibt. Mit 66 Golfanlagen in und um Hamburg kann man die Region zu den Golfeldorados, denn Golf- „Nuggets“ gibts viele oder auch anders ausgedrückt „Eagle-Chancen“.

Es gibt kunterbunte und vielfältige Fairways. Dazu zählt zum Beispiel der Golf Club Falkenstein in der Nähe von Blankenese, welcher 1906 gegründet wurde und zu einem der ältesten Golfclubs Deutschlands zählt. Das Design wurde ursprünglich von den Briten Harry S. Colt, Hugh Alison und John Morris gestaltet und ist bis heute erhalten und sorgt für einen ganz besonderen Charme. Ein weiterer Fairway ist jener des GC Oberalster in Tangstedt. Dort hat der Architekt David Krause einen anspruchsvollen 18- Loch Kurs kreiert . Weiters in der Umgebung Hamburgs befinden sich die Golfplätze des früheren Turnierstandortes des Golf Clubs Gut Laden und auch die Winsener (Luhener) Golf Courses von Green Eagle, die Austragungsstätte der Veranstaltung Porsche European Open.

 

Golfplätze von nobel bist normal

Für die Übernachtungen in Hamburg ist natürlich auch gesorgt. Die Übernachtungsmöglichkeiten reichen von dem prächtigen Schloss Lüdersdorf bis hin zum sportlichen Gut Apeldör und des Hotels Golf und Country Club Treudelberg mit dem angeschlossenen Steigenberger Hotel. Für jedermann ist etwas dabei ein nobles Hotel und ein nobler Golfplatz in Falkenstein und ein angenehmes Ambiente in der Golf- Lounge und auch für dazwischen hat die Touristik in Hamburg für jeden was zu bieten.
Die Golfplätze rund um Hamburg haben was zu bieten. Sie befinden sich Richtung Nordsee, Ostsee, Schleswig- Holstein, Niedersachsen ebenfalls bis hin nach Mecklenburg-Vorpommern. Dort befinden sich auch die Städte Bremen, Lübeck, Celle, Cuxhaven und Schwerin.

 

Das Spiel als Erlebnis in der Golf Lounge

Peter Merck ist der Initiator der Golf Lounge. Er promotet und wirbt nicht nur für die Anlage im industriellen Ortsteil Rothenburgsort sondern er macht auch Werbung für den Spaß am Golfspiel generell. Auf drei Stockwerken erstreckt sich dieses Erfolgsmodell in Billwerde. Das Ziel von Peter Merck it es Golf als urbanes Erlebnis zu positionieren und diesen Sport den Menschen näher zu bringen. So wird Golf als Spiel und modernes Erlebnis inszeniert und rund herum die Weltmetropole Hamburg mit dem kulturellen Angebot wie zum Beispiel „König der Löwen“, „Elphi“, dem Deutschen Schauspielhaus etc. Hamburg mit seinen Gaumenfreuden, mit seiner Architektur, seien Brücken und und und. Hamburg ist auf jeden Fall eine Golfreise wert!
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Golfen in Nordirland auf einem der schönsten Golfplätze weltweit

Der, im nordirischen Newcastle gelegene Golfclub Royal County Down, wurde im Jahre 2016 von dem bekannten, amerikanischen Golfmagazin „Golf Digest“ zum besten Golfplatz der Welt gekürt. Er besticht nicht nur durch seine Natürlichkeit, sondern auch durch seine Schönheit. Unter Golfliebhaber wird er auch als Naturschönheit bezeichnet. Durch seine bewegte Vergangenheit ist der Aufbau des Golfplatzes in die Geschichte eingegangen. Am 23. März 1889 erfolgte die Eröffnung des Linkskurses und er zieht nach wie vor unzählige Golfliebhaber weltweit an, die sich selber von der Naturschönheit überzeugen wollen. Die weltbekannte Golfanlage Royal County Down umfasst eine imposante Länge von rund um 6570 Metern. Sie erstreckt sich der Küste von Dundrum Bay entlang und die Mourne Mountains im Hintergrund bieten den Spielern eine beeindruckende Kulisse.

Historischer Rückblick

Der schottische Golfspieler Old Tom Morris wurde beauftragt, die bereits vorhandenen neun Löcher, mit weiteren neun zu ergänzen. Innerhalb von kürzester Zeit, nämlich zwei Tagen, gelang es ihm, im Juli 1889, drei Bahnen in die zauberhafte und malerische Dünen-Landschaft zu kreieren. Bereits im Frühling des Jahres 1990 erfolgte eine Erweiterung von weiteren sechs Löchern und somit gelang es ihm, einen komplett bespielbaren Golfplatz mit insgesamt 18 Löchern zu erschaffen.
Auch heute noch erstrahlt der Golfplatz am Fuße der Mourne Mountains, südlich der Stadt Belfast gelegen, in diesem Glanz. Nur kleine, spezifische Veränderungen hinsichtlich des Layouts beziehungsweise Verbesserungen der Anlage wurden im Laufe der Jahre durchgeführt. Dazu zählen, die im Jahre 1997 durchgeführten Verlängerungen, des Lochs 17 und des Lochs 18. Seither sind diese beiden, bei den Golfern, als die herausforderndsten Schusslöcher der Welt, bekannt. Am meisten Ruhm jedoch, erlangen die Löcher 4 und 9, aufgrund ihrer einzigartigen Schönheit. Diese beiden Schusslöcher werden auch von den Besuchern weltweit am häufigsten fotografiert.
2005 wurde das Clubhaus des Royal County Down Golfplatzes neu errichtet. Beim Neubau wurde besonders darauf geachtet, dass das Flair, die Eleganz und der Charme, des im Jahre 1984 erstmals erschaffenen Clubhauses, erhalten bleiben und sich diese Eigenschaften im neuen Gebäude wiederspiegeln.

Auszeichnungen

Das amerikanische Golfmagazin „Golf Digest“, welches alle zwei Jahre den besten Golfplatz der Welt kürt, verlieh 2016 der Royal County Down Golfanlage, nicht ohne Grund, die Auszeichnung des besten Golfplatzes der Welt. Bisher stand der unumstrittene Augusta National Golf Club jahrelang an der Spitze, jedoch änderte sich dies im Jahre 2016 und der Royal County Down konnte dieses Auszeichnung für sich gewinnen.

Austragungsort für große Wettbewerbe

Außerdem ist der Royal County Down Golfclub ein Austragungsort diverser Golftuniere und großer und bekannter Wettbewerbe. Die beiden Veranstaltungen, Amateur Championship und Irish Open Amateur Championship, fanden hier von Beginn an den perfekten Ort, um diese Turniere auszutragen. Weiters ist anzumerken, dass auch die Irish Professional Championship im Royal County Down bis 1954 hier veranstaltet wurde. Golfprofis wie der Amerikaner Tiger Woods sowie der Amerikaner Tom Watson trafen im Royal County Down Golfclub ihre Vorbereitungen für die Open Championship. Auch die Namen wie Arnold Palmer, Jack Nicklaus und Gary Player gastierten mit der Senior Open Championship zwischen 2000 und 2002 am naturbelassenen und schönsten Golfplatz der Welt.
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