Golf auf der grünen Insel

Bei den Iren ist die Gastfreundschaft sprichwörtlich und dies gilt auch auf den mehr als 400 Golfplätzen. Golf stellt einen Volkssport dar und eine lockere Atmosphäre wird auf den Plätzen gefunden. Auf der grünen Insel kann besonders die Golfplatzdichte beeindrucken, denn kein Golfplatz ist weiter als einen Kilometer von dem nächsten entfernt. Dabei handelt es sich um eine Fläche mit der Größe wie Österreich. Eine Golfrunde ist immer möglich, egal welche Region gewählt wird.

Die Insel ist 260 Kilometer breit und etwa 450 Kilometer lang. Die Insel eignet sich auch durch den warmen Golfstrom und durch die Bodenbeschaffenheit bestens für den Golfsport. Zwar ist April bis Oktober der beliebteste Reise-Zeitraum, doch auch die Wintermonate und der Herbst sind aufgrund der beeindruckenden Lichtverhältnisse sehr beliebt. Immer gibt es optimale Spielbedingungen und so sind die Plätze das gesamte Jahr geöffnet. Für das Spiel in Irland werden keine Lizenz und keine Clut-Mitgliedschaft benötigt. Viele Golfbegeisterte werden damit angezogen und dies von Anfängern bis hin zu Single-Handicapper.

Irland ist das nördliche Golf-Mekka

Auch bei der Ausprägung der Golfplätze spiegelt sich die Vielfältigkeit der irischen Landschaft wider. Es gibt gut 400 Anlagen und dabei gibt es meerumspülte Küstenplätze und auch hügelige Parklandplätze. Es ist ein Mekka für Anfänger, Gelegenheitsspieler und passionierte Golfer. Irland ist eben eine Insel und damit gibt es durch die Links Courses auch eine beinahe einzigartige Besonderheit. Es gibt weniger als 200 echte Links-Plätze weltweit und in Irland befinden sich dreißig Prozent davon. Für jeden Spieler ist dies eine besondere Herausforderung. Viele Regionen grenzen an das Meer und damit bietet sich ein Schlag über die Klippen an. Bei der weltweiten Golferszene haben die Namen der Plätze einen besonderne Klang und so gibt es Castlerock, Ballyiffin, Royal Portrush und Portmarnock. Bei den Plätzen gibt es einige Löcher, welche in der Szene zu den großartigsten weltweit gehören. Bei Calamity Corner ist der Name philosophisches Programm und das erste Loch bei Portstewart befindet sich 100 Fuß über dem Fairway. Daher sind die Plätze nicht eine reine Spielwiese.

Alle Links Course sind spektakulär und anders. Es gibt Wetter jeder Güteklasse, jäh wechselnde Winde und die Sicht auf die Brandung des Meeres. Bei beinahe jeder Witterung sind die Plätze spielbar und Spieler werden mental und körperlich gefordert.

Das Land der Champions

 

Wer in die Fußstapfen von Rory McIlroy treten möchte, kann dies mehrfach in Irland. Viele Plätze haben ihre Idole und Geschichten. Ryder-Cup Kapität Darren Clarke hatte das Spielen in Dungannon gelernt. Die ersten Irish Open gewann Shane Lowry im County Louth Golf-Club. Graeme McDowell lerne sein Handwerk auf dem Fairways des Rathmore Golf-Club und im Stackstown Golf-Club schlägt der Major-Gewinner Pádraig Harrington noch heute. Das Golfspiel in Irland ist auch bei Bill Murray, Paul Rudd, Will Ferrell, Tiger Woods, Phil Mickelson und Rory MIlroy sehr beliebt.

Die Golfplätze von Weltformat

 

Nordirland ist genau richtig, wenn mehrere Tour-Plätze gespielt werden sollen. Dubay Duty Free Irish Open macht dort bereits zum dritten Mal Station. Der Club Portstewart ist von dem legendären Turnier Ausrichter nach Royals Portrush und Royal County Down. Von dem Royal Portrush liegt der Club nur etwa 7 Kilometer entfernt und dieser gilt als einer der schönsten Golfplätze weltweit. Im Jahr 2019 wird er daher bei der Open Championship Austragungsort sein. Auch viele weitere Golfplätze waren bereits Austragungsorte der Irish Open. Viele bekannte Golf-Stars haben optimale Plätze entworfen. Harry Colt und Old Tom Morris waren an der Gestaltung von Royal County Down beteiligt und dieser wurde im Jahr 2016 zum besten Platz der Welt ernannt.

Urlauber werden zu Golfer

 

Jeder kann das Golfspiel lernen und dafür gibt es viele Möglichkeiten mit Golfakademien und erfahrenen Trainern. Handicap und Platzreife sind nicht gefragt und jeder kann abschlagen. Im Vergleich zu Schottland oder England gibt es keine Members-Only-Plätze oder privaten Golfplätze. Nachdem der Golfsport ein Volkssport dort ist, wird für die entspannte und lockere Atmosphäre gesorgt.

Golfreisen in Abu Dhabi

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) sind ein Zusammenschluss von sieben Emiraten. Sie befinden sich im Südosten der arabischen Halbinsel, welche zwischen dem Indischen Ozean und dem Persischem Golf liegt. Das Emirat Abu Dhabi bildet zugleich die gleichnamige Hauptstadt der VAE. Sie ist nach Dubai die zweitgrößte Stadt des Landes. Abu Dhabi hat 1,5 Millionen Einwohner und liegt an der Küste oder auf natürlichen und künstlichen Inseln, die mittels Brücken zum Festland verbunden sind.

Golfen in Abu Dhabi

Golfen wird in Abu Dhabi sowie in der gesamten VAE immer attraktiver. Beispielsweise ist Abu Dhabi nun ein fester Bestandteil bei der European Tour. Immer mehr Zuschauer und Superstars im Golfen finden Zulauf, welches sich künftig noch steigern wird.
Abu Dhabi hat sich rasant von einem Fischerort zu einer eleganten und modernen Metropole entwickelt. In nur wenigen Jahrzehnten vollzog sich dies. Aus diesem Grunde kann die Region noch nicht auf eine lange Golftradition zurückblicken. Dennoch hat sich das geschäftliche Umfeld bezüglich Unternehmen und Banken stark entwickelt. Der Tourismus folgte dementsprechend. So siedelten sich erstklassige Strandhotels an, die außergewöhnlichen Urlaub in eleganter Atmosphäre bieten. Das Klima garantiert ganzjährigen Sonnenschein, der an herrliche Stränden genossen werden kann. Dieser pulsierende kosmopolitische Lebensstil bietet nun ebenso mehrere gepflegte Golfplätze an. Aus diesem Grunde kann ein Golfurlaub in Abu Dhabi perfekt eingeplant werden, da sich hier die bekanntesten und besten Golfplätze der nahen östlichen Region befinden. Professionelle Golfer und ebenso Einsteiger werden mittels moderner Clubhäuser und frischen Greens mit einem unbeschreiblichen Ausblick verwöhnt.

Abu Dhabi Golf Club

Die International Association of Golf-Tour Operators (IAGTO) ehrte Abu Dhabi 2012 zum Golfreiseziel des Jahres / Afrika und Golfstaaten. Dies ist ein Symbol dafür, warum die Metropole ein solch starkes Gewicht im Golftourismus hat. Der bekannteste Ort in dem Bereich ist der Abu Dhabi Golf-Club. Er gehört zu den luxuriösesten Plätzen der ganzen arabischen Halbinsel. Er bietet 162 Hektar Grünfläche mit 27 Championship Löchern.

Golfplätze in Abu Dhabi

Abu Dhabi bietet drei anziehende und bestens ausgestattete Championship-fähige Golfplätze, welche sind: Abu Dhabi Golf-Club (ADGC), Saadiyat Beach Golf-Club und Yas Links Golf-Club.

Golfen und Freizeitpark vereinen…

Beginnend mit dem Eröffnungstag am 12. Juli 1975 des Euro-Parks waren die Besucherzahlen noch überschaubar im Jahr. Es wurden circa 250.000 Besucher gezählt. Dies steigerte sich rasant, denn gegenwärtig werden fünf Millionen Besucher jährlich gezählt. Parallel und angemessen zur steigenden Besucherzahl erweiterte der Europa-Park seine Angebote auf über 100. Darunter zählen vierzehn europäische Themenbereiche, fünf Themenhotels, einem Camp-Resort und sechs Stunden Showprogramm. Die meisten Gäste werden allerdings nicht vermuten, dass ein Premium Golfplatz ganz in der Nähe zu finden ist.
Viele europäischen Länder werden exklusiv dargestellt. Darunter zählen Italien, Frankreich, Russland und die skandinavischen Länder. Die schillernden Phantasiewelten, Märchenwälder und Wasserwelten ergänzen das Schauspiel, welches Kinder und Erwachsene gleichermaßen begeistert.

Horror Nights und Halloween im Europa-Park

Die Zeit um Halloween ist ein besonderes Spektakel, da sich der ganze Europa-Park noch einmal thematisch darauf einstellt. Dies zieht im Herbst viele Gruselfans an, denn der Park ist mit über 150.000 Kürbissen eingekleidet. Wenn der eigentlich Europa-Park schließt, öffnen sich die Tore zur „Traumatica“. Dies ist eine spezielle Horror-Nacht, bei der fünf schreckliche Häuser Gruselgestalten wie Vampire, Zombies und Monster präsentieren. Diverse Geisterbahnen ergänzen das schaurige Spektakel. Spezielle Shows wie das „Horror on Ice„ oder die kostümierten Tänzerinnen in den Live-Acts der Aftershowparty im „Vampire´s-Club“ reichern den langen Tag bis tief in die Nacht an.

Golfclub Breisgau

Nach dem tollen Wochenende im Europa-Park kann man den benachbarten Golfclub Breisgau besuchen, der circa eine Viertelstunde vom Park entfernt liegt. Dort konnten kann man in besonderer Kulisse des Schwarzwaldes eine Partie Golf spielen. Der Golfclub Breisgau ist mit dem Euro-Park eine Kooperation eingegangen. Das bedeutet, dass der Gast, der in einem Hotel des Freizeitparkes untergebracht ist, besondere Vergünstigungen bei der Einquartierung erhält. Der Golfplatz ist wirklich sehr abwechslungsreich. Dahinter lässt sich die Schwarzwaldkulisse bestaunen.

Gerade die Herbstzeit lässt die Natur noch einmal besonders farbenfroh erscheinen. In dieser Zeit sollten deshalb Golfreisen eingeplant sein. Die Strecke der Plätze mit den achtzehn Löchern führt zwischen Hügel und Weinreben hindurch. Hier wird jeder verwöhnt, der Ruhe und Entspannung in schöner Natur sucht. Nach dem Spiel lädt das interessant gestaltete Clubhaus zum Verweilen ein, in dem der Gast die untergehende Sonne genießen kann.

Zypern- der beste Motivator für den Golfsport

Die Jahreszeiten spielen in Zypern keine große Rolle. Es ist egal, ob der Besucher im Frühling, Herbst, Sommer oder Winter einen Urlaub macht. Es werden ständig viele Attraktionen in Form von Veranstaltungen, aufregende Orte und Bräuche geboten.

Golf und andere Sportarten auf Zypern

Zypern ist der beste Motivator, sich auf den Golfsport vorzubereiten und ihn dort zu trainieren. Das Training kann zwar hart sein, aber nicht in der Gestalt, dass die Bedingungen gleichzeitig schwierig sind. Auf Zypern ist in diesem Bereich das Gegenteil vorherrschend. Eine herrliche Mittelmeerumgebung, perfektes Klima und erstklassige Annehmlichkeiten sind der Mix, der jene Bedingungen perfektioniert. Dies motiviert Sie als Sportler, auf dieser Insel für die nächste Saison trainieren zu wollen.
Auf diese Qualität setzen beispielsweise ebenso andere Ausdauersportler, Fußballmannschaften, erfahrende Medaillengewinner und olympische Hoffnungsträger. Von Zypern werden sie aus aller Welt angezogen, um dort ihren persönlichen Wettbewerbsvorteil mittels der besonderen Leistungen zu generieren.
Viele gute Gründe sprechen dafür, dort sein Trainingslager zu errichten. Die klimatischen Bedingungen sind das insbesondere. Die Sonne scheint garantiert täglich. Es gibt wenige Niederschläge und im Winter sind milde Temperaturen vorherrschend. Zusätzlich ist das sportliche Ambiente ein weiteres Plus. In Zypern werden hochmoderne Trainingslager und Unterkünfte in allen Preisklassen angeboten. Die Sportmedizin ist sehr gut entwickelt. Schließlich ist Zypern innerhalb Europas optimal erreichbar und die Insel bietet selbst ein ausgeprägtes Verkehrs- und Nachrichtennetz. Am Schluss sollte erwähnt werden, dass eine geringe Kriminalität und ein hoher Lebensstandard existiert. Das macht das Training unbeschwert.

Meer und Sonne

Das natürliche Ambiente ist unvergesslich. Sie genießen barfuß den warmen Sand, die Haut spürt die wohltuende Sonne und eine frische Meeresbrise um sich. Ihre Augen werden mit dem weiten Ausblick des blauen Meeres verwöhnt. Dieser Genuss ist auf Zypern fast im gesamten Jahr möglich. Dabei sind klassische Strandaufenthalte mit einem kühlen Drink in der Hand bis hin zu einem Nervenkitzel mit dem Erlernen einer neuen Wassersportart machbar.
Die vielen Möglichkeiten der Strände lassen keinen Wunsch übrig. Es gibt die belebten Sandstrände, die abgelegenen Buchten und die klassischen Felsbuchten. Dabei hat jeder Strand und jede Bucht seine ganz eigene Annehmlichkeit.

Kulinarische Highlights

Gute und frische regionale Produkte sind ständig in Verwendung. Sie werden bei kulturellen Anlässen immer serviert. Sind es Familienanlässe, besondere Feiern oder religiöse Veranstaltungen, ständig sind landestypische Rezepte und Köstlichkeiten mit dabei. Beispielsweise werden so Käsespezialitäten, deftige Fleischgerichte und Nachspeisen aus Johannisbrot und Trauben gereicht. Dieser Mix aus einer orientalischen und griechischen Kultur wird mit Überresten einer alten Zivilisation vervollständigt. Beispiele dafür sind die phönizischen Köstlichkeiten und das einheimische römische Wurzelgemüse. Es ist allseits bekannt, dass die Mittelmeer-Diät als eine der gesündesten Ernährungsformen gilt. Dies ist dem mageren Fleisch, Olivenöl, Hülsenfrüchten, frischem Obst sowie Gemüse und den heimischen Kräutern zu verdanken. Das angenehme Mittelmeerklima trägt sein Teil dazu bei, indem es den frischen Produkten seinen intensiven Geschmack verleiht. Genießen Sie an jeder Ecke die kulinarischen Gaumenfreuden, die bereits auf Sie warten.

Golfen im Land des Lächelns

Thailand ist ein Königreich, welches angrenzend an Laos, Kambodscha, Malaysia und Myanmar liegt. Schöne und weitläufige Küstenstreifen am Golf von Thailand und dem Andamanischen Meer machen es für den sonnenhungrigen Urlauber heiß begehrt. Aber selbst die Golfinteressierten kommen hier voll auf ihre Kosten und können einen Urlaub speziell mit dieser Ausrichtung im „Land des Lächelns“ genießen.

Was macht Thailand so bekannt?
Der Urlauber verbindet auf jeden Fall Sonne, Palmen und Strand mit dem Land. Besonders gerne flüchten viele Urlauber aus einem kalten Winter, um diesen mit tropischem Klima zu verkürzen. Zu empfehlenden Jahreszeiten sind dazu die Monate November bis März.

Golfen in Thailand
Über zweihundert Golfanlagen verwöhnen den Golfurlauber. Einige von ihnen sind von bekannten Golfplatzdesignern kreiert worden. Dort können sich Anfänger bis zu den professionellen Spielern zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältniss auslassen. Selbst nach dem Spiel ist für die Urlauber reichlich gesorgt, denn die gastfreundlichen Thailänder bieten allerhand Köstlichkeiten an.

Kultur und Sightseeing

Selbstverständlich ist das hellblaue Meer eine Augenweide. Aber andere Landesreisen gehören ebenso dazu. Darunter fällt eine Hauptstadtreise in Bangkok. Wer mehr als einen Tag dort zur Verfügung hat, sollte sich den Nationalpark Khao Yai anschauen. Er ist der erste Nationalpark von Thailand und circa 200 Kilometer von Bangkok entfernt, in dem selbst Elefanten zu bestaunen sind.
Thailändische Geschichte kann der Besucher im historischen Sukhothai erleben. Sie ist die ehemalige Hauptstadt des Landes. Sie ist ein UNESCO Weltkulturerbe, welches die Ruinen in der Nähe der heutigen Stadt beweisen. Urlaubsfotos sollten unbedingt geschossen werden, um tolle Momente festzuhalten.

Reisezeit Thailand
Im Süden Thailands beträgt die Durchschnittstemperatur 28°C. Im Norden ist es hingegen mit 19°C am kühlsten. Der Golfurlaub sollte zwischen November und März gewählt sein, denn in dieser Zeit gibt es nur drei bis fünf Tage Niederschlag im Monat.

Zahlungsverkehr und lokale Währung
Der thailändische Baht ist die offizielle Währung des Landes. Es empfiehlt sich eine Bezahlung in Bargeld. Gratis-Kreditkarten können zuvor in Deutschland gewählt und mitgenommen werden. Sie ermöglichen gebührenfreies Geldabgeben von dortigen Geldautomaten. Selbst zunächst angesetzte Gebühren in Thailand werden später zurückerstattet. Mit der klassischen Kreditkarte und Maestro-Karte kann zudem oftmals gezahlt werden. Es ist allerdings darauf zu achten, dass bei der Bezahlung der Baht statt dem Euro ausgewählt wird, da er die günstigere Alternative darstellt.

Visum
Deutsche Urlauber benötigen in der Regel kein Visum für eine Golfreise nach Thailand.

Sprachen
In Thailand wird Thai gesprochen. Es kann zusätzlich in Englisch kommuniziert werden.

Golf und Diamanten im Zillertal

Im Zillertal fliegen neuerdings kleine weiße Bälle, und es handelt sich dabei nicht um Schneebälle.

25 Jahre musste das Zillertal warten, bis 2014 vor beeindruckender Kulisse der erste Golfplatz eröffnet wurde.

Zwischen Felswänden und Gletschern betreten die Gäste beim Golfclub Zillertal-Uderns eine Wiese, die einiges zu bieten hat. Ein wahres Golfjuwel. Bereits beim ersten Abschlag gleitet der Blick über sattgrüne Hänge bis zu den schneebedeckten Gipfeln. Das eindrucksvolle Panorama, das sich hier offenbart, macht das Golfspielen im Zillertal zu einem echten Erlebnis. Wer Glück hat, kann sogar die heimische Wasserschildkröte am Ufer friedlich plätschernder Gebirgsbäche beobachten.

 

Ein flaches Spiel hoch gewinnen

Der Platz mit einer Länge von 6.025 Metern ist in eine leicht hügelige Landschaft eingebettet und befindet sich auf einem insgesamt 65 Hektar großen Areal. Gewaltige Höhenunterschiede sind jedoch nicht zu überwinden, dies bleibt dann doch den Wanderern überlassen. Es spielt sich hier überraschenderweise kaum länger. Dafür sorgen architektonisch spektakuläre Löcher und ein Diamant für Aufsehen.

Loch 11 ist beispielsweise eine wahre Herausforderung für jeden Golfspieler. Der Abschlag ist deutlich erhöht und bis zur Landezone hinter einem Bach sind es etwa 200 Meter. Doch auch für Longhitters sind hier noch andere Hindernisse zu überwinden. Um dieses Loch zu spielen, gibt es viele unterschiedliche Wege, aber gerade das macht es so reizvoll.

Der Clou – ein Diamant

Ebenso reizvoll ist die 14. Bahn. Auf den ersten Blick scheint die golferische Herausforderung nicht all zu groß zu sein. Doch wer hier in einer Turnierrunde ein „Hole in One“ schafft, verdient sich einen einkarätigen Diamanten. Na wenn das keine Motivation ist.

Mit einem Greenfee von 95 Euro ist das Preisleistungsverhältnis absolut in Ordnung, zumal man sich in dieser eindrucksvollen Umgebung befindet. Wer seinen Blick öfter vom Spiel losreißen kann, wird sich dessen immer wieder bewusst.

 

Rustikal oder sportlich – im Zillertal haust es sich gut

Die Kooperationsbildung zwischen den umliegenden Hotels und dem Club wird vom Tourismusverband „Golf in Austria“ unterstützt. Ein entspannter Golfurlaub ist somit garantiert, da es eine große Auswahl verschiedener Golfarrangements gibt.

So liegt etwa das regional-rustikale 4 Sternehotel Wöschenhof 400 Meter vom Golfplatz entfernt. Die Gäste können sich im Spa- & Beautybereich, im „Saunadörfl“ und im Hallen- oder Freibad nach nicht ganz so gut gelaufener Golfrunde entspannen.

Wer gerne noch näher am Geschehen ist, hält sich etwa an das 4 Sterne Superior Hotel Sportresidenz Zillertal im Clubhaus des Golfclub Zillertal-Uderns. In einer etwas höheren Preisklasse wird es mit Dach-Pool, Suiten mit eigener Sauna und Golfplatzblick sowie dem Restaurant „Genusswerkstatt“ auch höchsten Ansprüchen gerecht.

 

Golf – und was noch?

Fast 1.000 Kilometer markierte Wanderwege oder die Erlebnistherme Zillertal sollten für genug Abwechslung sorgen. Interessant ist auch eine Führung durch das moderne Biomasse-Heizwerk mit seiner beeindruckenden Aussichtsplattform. Der Blick über das weit gelagerte Holz sorgt für etwas andere Impressionen.

Wen es dennoch nach Golf dürstet, findet Abwechslung beim gut 30 Autominuten entfernten Golfclub Achensee. Dort geht es merklich auf und ab durch eine Idylle aus einem jahrzehntealten Baumbestand. Am Ende könnte man genauso gut eine Wanderung gemacht haben.

Golfspielen an Portugals Algarveküste

Nicht nur als Etappe bei der European Tour, bietet Portugal einen großen Reiz für alle Freunde des Grüns.

Nur allzu oft lässt die Golfsaison bei uns in Deutschland auf sich warten. Verregnete Tage und ungemütliche Kälte verderben einem Golffan schnell die Lust an einem Spiel auf heimischen Rasen.
Wer kurzfristig beschließt dem nassen Deutschland den Rücken zu kehren und für einen Kurztrip in ein golferischen Highlight suchte, wird in Portugal fündig werden.

Das Ideale Reiseziel für Kurzentschlossene

Südländische Lebensfreude gepaart mit herrlichem Wetter und einer reichen Kultur. Portugal hat seinen Besuchern zahlreiche Highlight zu zeigen. Besonders Familien fühlen sich hier als Gäste sehr wohl und alle golfbegeisterten Besuchern sind sich der Tatsache wohl bewusst, dass Portugal zu den besten Golfdestinationen überhaupt zählt. Preislich gesehen ist eine Reise, besonders ein Kurztrip nach Portugal ebenfalls äußerst Attraktiv, da es den Hin- und Rückflug, außerhalb der Saison bereits ab 50 Euro gibt.
Um noch etwas Geld zu sparen empfiehlt es sich in Faro sich Leihschläger zu holen und die eigenen zu Hause zu lassen. Über clubstohire.com ist dies Problemlos möglich.

Zur Übernachtung bieten sich direkt drei Golfhochburgen an, dies sind die Orte Quinta do Lago, Vale do Lobo und Vilamoura. Auch hier kann eine Menge Geld eingespart werden, indem man seine Unterkunft über Airbnb bucht. Die Startzeiten lassen sich bequem Online über die Seite teetimes.pt buchen.

Die Golfplätze in einer kurzen Übersicht

1. Vale do Lobo Ocean Course

Als besonders Schön und gleichzeitig auch herausfordernd gilt der Platz Vale do Lobo Ocean Course, dieser Platz liegt etwas abseits der Algarveküste. Auf dem Platz führt den Spieler an einer traumhaften Landschaft und einigen Sommerhäusern vorbei. Beim Spielen hat begeisterte Golfer einen unvergleichlichen Ausblick auf den Atlantik. Bei einem Besuch in Portugal ist dieser Platz einfach ein muss.

2. Vale do Lobo Royal Course

Der kleine Bruder des Ocean Course. Auf den ersten 12-13 Bahnen wirkt dieser Platz eher durchschnittlich und schlicht, doch ein Par 4 auf der Back Nine führt auch hier den Golfer entlang des Atlantik und über die Steilküste der Algarve. Der Wind, hat hier schon so manchen Golfer überrascht und stellt zusätzlich zu der Schönheit der Natur auch noch eine prickelnde Herausforderung da.

3. Quinta do Lago North/South Course

Auf dem dritten Rang befinden sich hier gleich zwei Golfplätze, die sich in nicht nachstehen. 18-Loch und perfekt gepflegter Rasen erwarten jeden Golfer, der die Spieleherausforderung sucht. Denn die beiden Plätze gelten durch ihre Up&Down als besonders schwer, immer wieder müssen Schläge blind ins grün gespielt werden.

4. Pinheiros Altos

Pinheiros Altos ist eine 27-Loch Anlage, die etwas abseits der Küste liegt. Das Besondere an diesem Platz ist sicherlich sein Charm, wirkt das Gelände doch wesentlich älter als es ist, nahezu aus einem vergangenen Jahrhundert. Der Grund dafür sind die üppigen Fairways, die rustikalen Wasserhindernisse und der uralte Baumbestand. Das dazugehörige Clubhaus versprüht einen gewissen britischen Flair.

5. Oceanico Victoria

Der letzte Platz in dieser Liste ist noch einmal ein besonderes Highlight. Wurde der Platz doch von Arnold Palmer entworfen. Der Platz ist mit seinen 18 Loch sehr anspruchsvoll und verlangt das gesamte Können des Golfers.

Golfurlaub auf Mauritius – Dem Paradies so nah

Beinahe keine andere Insel wird mit dem Paradies so gleichgestellt wie Mauritius. Nachvollziehen können dies auf jeden Fall alle, die schon einmal die Insel besucht haben.

Den besten Ausblick der Insel hat man wohlmöglich, wenn man einen der inaktiven Vulkane besteigt. Von dort aus hat man einen hervorragenden Blick auf die wunderschönen weißen Strände, auf das türkisblaue Wasser und auf die überwältigenden Korallenriffe. Weit und breit stößt man auf üppige Tropen und eine einmalige Farbenvielfalt, auf der einst englischen Kolonie. Geprägt durch die Kolonialgeschichte sind vor allem die Eingeborenen, die aus einem bunten Gemisch bestehen. Auf dieser Trauminsel kommen Golf-Begeisterte voll auf ihre Kosten. Mauritius ist bereits schon bekannt und geschätzt in den Golfer Kreisen. Erst neulich wurde Mauritius sogar von Mallorca als beliebteste Golfdestination abgelöst. Die Insel hat 13 exzellente Golfparcours vorzuweisen und 5 oder 6- Sterne Golfhotels, welche bestens ausgestattet sind und extra passende Golfangebote anbieten.

Long Beach Golf & Spa Resort Mauritius

Am 1,3 km langen Sandstrand von Belle Mare, findet man das Golfhotel Long Beach Golf & Spa Resort Mauritius, welches an der atemberaubenden Ostküste gelegen ist. In diesem Hotel kommen Gäste jedes Alters auf ihre Kosten, die Wert auf Architektur, Sport, Entspannung und Wellness legen. Besonders gelungen an diesem Hotel ist der Mix aus Moderne und Beachfeeling. 255 modern gestaltete, helle Zimmer und 109 Quadratmeter feiner, weißer Sand laden zum Wohlfühlen ein. Aber auch die Gartenlandschaft, die sich den Halbmond geformten Unterkünften optimal anpasst, ist ein echter Blickfang. Mit seinen 500.000 Pflanzen, sorgen besonders die 26 endemischen Arten für Aufsehen.

Ile aux Cerfs Golf Course

Die zwei schönsten Plätze der Insel, befinden sich sogar ganz in der Nähe des Hotels. Der Ile aux Cerfs Golf Course wurde von Bernhard Langer entworfen und zählt zu einem der weltberühmtesten Plätze die es gibt.
Von jedem Loch aus ist der wunderschöne indische Ozean zu sehen. Diese umfassbar schöne Kulisse von Mauritius, macht diesen Ausflug zu einem unvergesslichen Tag.

Four Seasons Golf Club Mauritius at Anahita

Außerdem zählt auch der Four Seasons Golf Club Mauritius at Anahita zu einem Meisterwerk. Er liegt mitten zwischen einer Berglandschaft, Wäldern und türkisen Lagunen und ist ausgestattet mit breiten Fairways, fünf unterschiedlichen Tee-Offs und achtzehn anspruchsvollen Löchern.

Tamarina Golf Club

Einen Ausflug wert ist auf jeden Fall auch der 18-Loch Championship-Platz des Tamarina Golf Club, der an der Westküste von Mauritius liegt. Besonders imponiert dort der Rempart Fluss, der sich durch die 43 Hektar große Anlage schlängelt und auf vielen Bahnen zu bewundern ist. Aber auch die restliche Anlage zeigt sich abwechslungsreich gegenüber der Landschaft und den Golfparcours.

Gut zu wissen ist auch, dass man als Gast des Long Beach Golf & Spa Resort vor Ort, für den Besuch sowie auch für die Fahrt zum Ile aux Cerfs Golf Course und den Four Seasons Golf Club Mauritius at Anahita nichts bezahlen muss.

Linksgolfplätze – Golfer stellen sich der Herausforderung der Natur

Jeder Golfer, der die Herausforderung liebt, hat sicherlich schon einmal den Wunsch gehabt auf einem Linksgolfplatz zu spielen. Doch was genau ist eigentlich Linksgolf? Wir erklären den Begriff und zeigen die Schönheit der naturbelassenen Golfplätze und erklären die Unterschiede zu den klassischen Golfplätzen.

Zu den bekanntesten und schönsten Linksgolfplätzen gehören unter anderem die Plätze wie St Andrews Old Course, Royal St George’s, Carnoustie und Royal Lytham and St Annes. Diese sind nicht nur besonders beliebte Linksgolfplätze, wer hier spielt, befindet sich auch auf dem Rasen eines Austragungsplatzes der Open Championship und sollte sich dieser Bedeutung auch bewusst sein. Zusätzlich sind die Plätze, wie nicht anders zu erwarten, besonders anspruchsvoll, und viele Spieler haben, wegen der großen Herausforderung enormen Respekt vor den Linksgolfplätzen.

Allgemeine Definition eines Linksgolfplatzes

Linksgolfplätze sind naturbelassene Anlagen, die sich in der Regel zwischen dem Meer und dem Festland befinden. Diese Dünenlandschaften zeichnen sich durch den sandigen Boden und die vereinzelnden Gräser aus, welche das Spielen zur wahren Herausforderung machen. Laut Definition müssen diese Golfplätze einen ondulierten sandigen Untergrund haben. Die Vegetation besteht aus nur wenigen, bis gar keinen Bäumen und vereinzelnden größeren Grasbüscheln.

Erschwerend kommen noch eine hügelige Beschaffenheit der Landschaft und tiefe Topfbunker hinzu, ebenso ein dickes Rough. Golfplätze, die als Linksgolf geeignet sind, lassen sich überwiegend in den Ländern wie Nord England, Irland und Schottland finden, was sicherlich auch an der großen Beliebtheit des Sportes in diesen Regionen liegt.

Was sind die Unterschiede zwischen Linksgolf und Parkland-Golf?

Einen Parklandgolfplatz haben die meisten bereits gesehen, er ist das klassische Bild eines Golfplatzes, wie man ihn sich vorstellt. Perfekt gepflegter Rasen und ideale Spielbedingungen. Ein Musterbeispiel für einen solchen Platz, den unserer Meinung nach jeder Golfer einmal gesehen haben sollte, ist der Parklandplatz Augusta National. Er befindet sich in Georgia, USA.
Wie in unserem Beispiel in Georgia gut zu sehen, ist einer der ersten Unterschiede die Lage des Platzes. Ein Parklandplatz befindet sich nicht in Küsten nähe. Im Gegenteil diese klassischen Golfplätze befinden sich auf einer gut gepflegten Graslandschaft, die meist extra für den Golfplatz angelegt wurde. Auf den größeren Plätzen befinden sich meist noch Besonderheiten, wie Bunker und kleinere Seen, manchmal auch kleine künstliche Sanddünen. Der wohl größte Unterschied liegt allerdings darin, dass die Parkgolfplätze gepflegt und gewartet aussehen und nicht wie die Linksgolfplätze, die wild und natürlich wirken.

Linksgolf ist nicht für jeden Golfer geeignet

Die meisten Golfereignisse und Turniere werden auf Parklandplätzen abgehalten. Da die Plätze so unterschiedliche Bedingungen zum Spielen aufweisen, gibt es auch unterschiedliche Taktiken und Herangehensweisen. Allgemein sind Spieler die regelmäßig auf Linksplätzen spielen sicherer im Spiel.

Unabhängig davon auf welchem Gelände und bei welchen Veranstaltungen ein Spieler bisher gespielt hat, ob PGA Tour oder European Tour, nur das spielerische Talent sind bei jedem Schlag entscheidend. Besonders gefürchtet als nahezu “unspielbarer Platz” ist der Royal Lytham and St Annes, hier ist das Rough teilweise sehr schwer spielbar und strenge Wetterverhältnisse in Kombination mit den 205 Bunkern, lassen sogar Profis verzweifeln.

Aber gerade diese Herausforderungen machen beim immer beliebteren Linksgolf den Reiz aus. Eben keine perfekte Landschaft vor sich zu haben und mit Wind und Wetter um den Ball kämpfen zu müssen sind golferische Herausforderungen, die es so selten gibt.

Der Trend mit den Linksgolfplätzen

Dass die Linksplätze immer beliebter werden, ist auch den Veranstaltern nicht entgangen. In sehr kurzer Zeit wurden aus den vereinzelnden Plätzen eine wahre Linksschar. Wobei ein Platz sehr gerne auch fälschlicherweise als Linksplatz betitel wird. Weißt ein Platz bereits etwas Naturbelassenheit auf, ist die Werbung für Linksspieler schnell da, doch nur Plätze mit sandigem Untergrund und einer Dünenlandschaften sind richtige Linksplätze.

Golfen in Schottland: Gullane No. 1

Platzkritik

Das in der Golfwelt weltweit bekannte schottische Städtchen Gullane, ist gemessen an seiner Einwohnerzahl kaum dichter besiedelt als das thüringische Bad Köstritz. Dies ist erwähnenswert, da das gesamte deutsche Bundesland Thüringen über 105 Golflöcher verfügt und Gullane alleine im Umkreis von 5 km insgesamt 126 erstklassige Spielbahnen zu bieten hat. Darunter mit dem Muirfield Golf Club auch ein Layout, welches schon als Austragungsort der British Open fungierte. Zudem bietet die Umgebung mit dem Renaissance Club einen weiteren Spitzenplatz der heuer als Austragungsort der Scottish Senior Open dient. Auch der Course No. 1 des Gullane Golf Clubs diente bereits 2015 als Austragungsort der Scottish Open. Das Turnier, welches 2015 von dem Amerikaner Ricky Fowler gewonnen wurde, wird laut neuesten Berichten 2018 wieder in den Gullane Golf Club zurückkehren. Im Zuge des Turniers spielen die Profis eine Kombination aus den Plätzen Gullane No. 1 (Löcher 2-16 und Loch 18) und Gullane No. 2 (Loch 7 und Loch 8).

Charakteristisch für alle 3 Plätze des Gullane Golf Clubs ist der Gullane Hill. Über diese kleine Erhebung ziehen sich einige der Löcher von Gullane No. 1, welche von einem unbekannten Architekten designt wurden. Auch die beiden anderen von Wille Park Jr. designten Kurse No. 2 und No. 3, werden von dem hügligen Gelände bestimmt. Traditionell dürfen Greenfee-Spieler auch alle Annehmlichkeiten des Clubs genießen. Spielen Sie die Kurse No. 2 oder No. 3, dann erhalten Sie Zutritt zu dem neu errichteten Clubhaus auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Gäste die Gullane No. 1 spielen, bekommen Zutritt zu dem ursprünglichen Clubhaus der Anlage.

Der Start in der Golfrunde auf Gullane No. 1 ist relativ schwach. Erst auf Loch 2 führt der Platz auf den Hügel bzw. in eine Senke zwischen 2 Hügeln, wodurch die Spielbahn einen sehr engen Charakter bekommt. Die folgenden Löcher verlaufen bergab zurück auf die Ebene, bis schließlich Loch 5 wieder auf den Gullane Hill führt. Hier beginnt mit Loch 6, einem kurzen Par 4, meiner Meinung nach der reizvollste Bereich des Platzes. Darauf folgt ein weiteres, trickreiches Par 4, welches einen traumhaften Blick auf das Wasser und den nahe gelegenen Muirfield Golf Club ermöglicht.

Danach gönnt sich der Platz eine kleine Auszeit, denn an der 9. Spielbahn trifft man auf ein typisches Par 3, dessen Grün durch eine Vielzahl von Pott-Bunkern verteidigt wird. Ein Anblick, der nach 9 Tagen Golf in Schottland, kaum mehr Euphorie hervorruft, auch wenn das deutlich tiefer gelegte Grün seinen optischen Reiz hat. Mit der 10 folgt eine kerzengerade, recht lange Spielbahn, die durch eine Neugestaltung der Fairwaybunker, wieder an Reiz gewinnen soll. Eindrucksvoller dann wieder die 11. Spielbahn, ein 431 Meter langes Par 4, welches aufgrund des blinden Abschlages einiges an Platzkenntnis erfordert, um mit dem Drive nicht in einem der versteckten Fairwaybunker zu landen.

Die 12 ist genauso lang wie die 11, aber auf der Scorekarte als Par 5 gekennzeichnet. Dies ist erstaunlich da das Grün deutlich einfacher mit dem zweiten Schlag zu erreichen ist. Die letzten Löcher des Platzes sind dann wieder beeindruckend. Die 17 ist mit 357 Metern ein mittelschweres Par 4 und führt von Abschlag bis zum Grün steil bergab, was die Chance auf den „Longest Drive“ erhöht, aber gleichzeitig auch riskant ist. Der Approach muss immer aus einer Bergablage über 3 tiefe Pott-Bunker gespielt werden, wodurch das Loch einiges an Konzentration und spielerischem Können erfordert.

Für viele Golfer zählt Gullane No. 1 zu besten 3 Plätzen East Lothians, einige sind auch der Meinung das Gullane No. 2 aufgrund der ähnlichen Lage und nahezu identischer Löcher mit No. 1 vergleichbar ist. Ich persönlich finde aber, dass die auf der Ebene gelegenen Löcher zu wenig Flair haben, um Gullane No. 1 auf eine Stufe mit Muirfield oder North Berwick zu setzen. Dennoch ist Gullane No. 1 ein bemerkenswerter Platz, aber für das zu entrichtende Greenfee von 120 Pfund würde ich lieber Gullane No. 2 und Kilspindie spielen und hätte anschließend immer noch Geld für ein Getränk oder einen Snack an der Bar übrig.