Golf-Safari in Namibia

Mit seiner Vielfalt ist Namibia ein echter Geheimtipp für Golfer

Golfspielen erweitert den Horizont – in jeder Hinsicht. Ist es da nicht konsequent eine Destination zu wählen, die geografisch genau das bietet? Namibia fasziniert durch eine Weite, die sich saisonal immer wieder neu präsentiert. Eine Atmosphäre, die Golfspieler einfach lieben. Dieses einzigartige Naturerlebnis wird durch Safaris komplettiert, mit denen man Landschaft, Tierwelt und Kultur des Südwestens Afrikas entdecken kann. Bildschöne Lodges und spannende Kulinarik gehören natürlich dazu.

Wer als Reisender auf Individualität setzt, fühlt sich in Namibia wohl

„Ein Land, das für jeden etwas bietet“, weiß Martina Jessett. Die Gründerin des exklusiven Reiseanbieters Namibia Individual war hier viele Jahre beruflich unterwegs. Zurück in ihrer Heimat verwandelte sie ihr Sehnen in Handeln und arrangiert individuelle Reisen in die ehemalige deutsche Kolonie. „Namibia ist ein ideales Reiseland für Golfspieler, die noch mehr erleben wollen als einen attraktiven Platz. Ich lege ganz bewusst den Schwerpunkt nicht darauf, sondern sehe die Golfdestinationen als kontemplativen Rückzug, den die Reisenden schätzen.“ Im Folgenden nimmt Namibia Individual uns auf eine exemplarische Route für eine Golf-Safari mit, die wunschgemäß verändert werden kann.

Auftakt in Windhoek

In Namibias Hauptstadt empfängt das Hotel Heinitzburg, ein elegantes Haus in der Nähe des Stadtzentrums. Hier erlebt man eine spektakuläre Aussicht auf die Stadt und das Umland. Erstmal ankommen, lautet die Devise … hier trifft der Charme des 19. Jahrhunderts auf die Moderne; erstklassiger Service, exzellente Küche und der gut sortierte Weinkeller kennzeichnen dieses Juwel der Gastgeberschaft. Ausgeruht und frisch geht es los zur ersten Golf-Destination der Tour.

Windhoek Golf & Country Club: natürlich schön golfen

Nach einem exzellenten Frühstück auf der schönen Terrasse und fährt man zum Windhoek Golf & Country Club – einer Anlage im Parkland-Stil und der Hauptstadt würdig. Der 18-Loch-Course bietet auch erfahrenen Golfern eine sportliche Herausforderung. Zeit spielt heute keine Rolle. Man kann sich der großen Runde in aller Ruhe widmen. Wer mag, nutzt die clubeigene Driving Range – an alles ist gedacht.

„The Big Four“ und der Tsumeb Golf Club

Die Tage drei und vier bilden eine Harmonie aus Abenteuer und Golf-Experience. Es geht gen Norden zum privaten Onguma Naturreservat, nur wenige Kilometer östlich des Etosha Nationalparks gelegen. Schon zu Beginn der Reise gibt es ultimatives Afrikafeeling mit Elefant, Löwe, Gepard sowie Nashorn: The Big Four. Martina Jessett empfiehlt auf dem Weg dort hin einen Golf-Stopp im Tsumeb Golf Club. Man spielt ganz entspannt eine 9-Loch-Runde auf Sand – köstliche Snacks sind inbegriffen. Als Standort besten geeignet ist das Onguma The Fort – das im marokkanischen Stil erbaute Camp ist einer Festung nachempfunden und besticht mit Stil, Komfort und Eleganz. Von hier hat man einen traumhaften Ausblick auf die Fisher´s Pan, eine Wasserstelle, die sich vom Etosha Park bis zum Camp erstreckt. Auf den Dächern des Forts kann man den Sonnenuntergang beim obligatorischen Sundowner genießen und sich anschließend von der hervorragenden Küche verwöhnen lassen.

Vom Green ins Reich der wilden Tiere

Hier macht die Golf-Safari ihrem Namen alle Ehre. In der Etosha-Pfanne begegnet man Herden von Elefanten, Zebras, und Gnus sowie Giraffen, Kudus, Gemsböcke, Impalas, Springböcke, Nashörner, im Schatten ruhende Löwenfamilien und noch viele andere Wildarten. Mit der Wildbeobachtung geht es weiter am fünften Tag. Die Safari führt zum Little Ongava im Ongava Reservat – eine elegante Herberge im privaten Wildreservat. Von diesem Domizil lassen sich die Tiere bestens beobachten – sie versammeln sich am nahe gelegenen Wasserloch. Als Golfspieler ist man gut zu Fuß. Da bietet sich eine entsprechende Tour an, die auf die Spur von Spitz- und Breitmaulnashörnern führt. Keine Sorge: alle Safaris werden professionell geführt. Wer gerne fotografiert, findet hier atemberaubende Objekte.

Von den Höhen ans Meer

Die geografische Vielfalt Namibias wird in den nächsten Tagen deutlich. Von den Höhen im Damaraland hinab zur Skelettküste erlebt man bizarre Felsformationen, weite Wüstensteppen bis zum sandigen Strand von Swakopmund. Die Unterkunft orientiert sich stilistisch an der Umgebung. Aktivitäten wählt man je nach Neigung – von sportlich bis kulturell ist alles möglich.

Rössmund Golf Course in Swakomund

Der Swakopmund Rössmund Golf Course ist einer von weltweit fünf durchgehend begrünten Wüstengolfplätzen – eine absolute Rarität also. Ein 18-Loch-Platz von Weltklasse, gelegen in spektakulärer Kulisse zwischen Sanddünen der Namib-Wüste wartet hier auf ambitionierte Spieler. Das gepflegte Grün lockt immer mal wieder Springböcke an, die ihre Spuren beim Grasen im Bunker hinterlassen … ein naturnahes Golfvergnügen ist hier sicher.

Namibia nicht ohne Besuch der Namib

Die Wüste gab dem Land seinen Namen. Und natürlich ist ein Besuch hier ein Muss. Die Golf-Safari erkundet die Namib an mehreren Tagen und von verschiedenen Standorten aus. Wer bisher nicht abschalten konnte: hier ist Entschleunigung garantiert. Man kann nicht anders als schauen und staunen. Ein Motiv folgt dem nächsten – Fotografen haben ihre Freude. Spiel der Farben und Formen steht hier im Zentrum des Aufenthaltes.


Omeya Golf Club in der Acacia Savanne

Nach zwei Wochen strebt die Golf-Safari ihrem Ende zu. Natürlich erwartet Namibiareisende mit ihrer Passion fürs Golfen hier noch ein Juwel. Der Omeya Golf Club liegt 30 Kilometer außerhalb von Windhoek und besticht durch eine Umgebung, die scheinbar jeden Aspekt der namibischen Geografie vereint. Berge, Savannenlandschaft, Sand unter einem weiten, blauen Himmel. Der 18-Loch-Platz macht einfach Spaß und lässt die Reise angenehm ausklingen.


 

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