Golf auf der grünen Insel

Bei den Iren ist die Gastfreundschaft sprichwörtlich und dies gilt auch auf den mehr als 400 Golfplätzen. Golf stellt einen Volkssport dar und eine lockere Atmosphäre wird auf den Plätzen gefunden. Auf der grünen Insel kann besonders die Golfplatzdichte beeindrucken, denn kein Golfplatz ist weiter als einen Kilometer von dem nächsten entfernt. Dabei handelt es sich um eine Fläche mit der Größe wie Österreich. Eine Golfrunde ist immer möglich, egal welche Region gewählt wird.

Die Insel ist 260 Kilometer breit und etwa 450 Kilometer lang. Die Insel eignet sich auch durch den warmen Golfstrom und durch die Bodenbeschaffenheit bestens für den Golfsport. Zwar ist April bis Oktober der beliebteste Reise-Zeitraum, doch auch die Wintermonate und der Herbst sind aufgrund der beeindruckenden Lichtverhältnisse sehr beliebt. Immer gibt es optimale Spielbedingungen und so sind die Plätze das gesamte Jahr geöffnet. Für das Spiel in Irland werden keine Lizenz und keine Clut-Mitgliedschaft benötigt. Viele Golfbegeisterte werden damit angezogen und dies von Anfängern bis hin zu Single-Handicapper.

Irland ist das nördliche Golf-Mekka

Auch bei der Ausprägung der Golfplätze spiegelt sich die Vielfältigkeit der irischen Landschaft wider. Es gibt gut 400 Anlagen und dabei gibt es meerumspülte Küstenplätze und auch hügelige Parklandplätze. Es ist ein Mekka für Anfänger, Gelegenheitsspieler und passionierte Golfer. Irland ist eben eine Insel und damit gibt es durch die Links Courses auch eine beinahe einzigartige Besonderheit. Es gibt weniger als 200 echte Links-Plätze weltweit und in Irland befinden sich dreißig Prozent davon. Für jeden Spieler ist dies eine besondere Herausforderung. Viele Regionen grenzen an das Meer und damit bietet sich ein Schlag über die Klippen an. Bei der weltweiten Golferszene haben die Namen der Plätze einen besonderne Klang und so gibt es Castlerock, Ballyiffin, Royal Portrush und Portmarnock. Bei den Plätzen gibt es einige Löcher, welche in der Szene zu den großartigsten weltweit gehören. Bei Calamity Corner ist der Name philosophisches Programm und das erste Loch bei Portstewart befindet sich 100 Fuß über dem Fairway. Daher sind die Plätze nicht eine reine Spielwiese.

Alle Links Course sind spektakulär und anders. Es gibt Wetter jeder Güteklasse, jäh wechselnde Winde und die Sicht auf die Brandung des Meeres. Bei beinahe jeder Witterung sind die Plätze spielbar und Spieler werden mental und körperlich gefordert.

Das Land der Champions

 

Wer in die Fußstapfen von Rory McIlroy treten möchte, kann dies mehrfach in Irland. Viele Plätze haben ihre Idole und Geschichten. Ryder-Cup Kapität Darren Clarke hatte das Spielen in Dungannon gelernt. Die ersten Irish Open gewann Shane Lowry im County Louth Golf-Club. Graeme McDowell lerne sein Handwerk auf dem Fairways des Rathmore Golf-Club und im Stackstown Golf-Club schlägt der Major-Gewinner Pádraig Harrington noch heute. Das Golfspiel in Irland ist auch bei Bill Murray, Paul Rudd, Will Ferrell, Tiger Woods, Phil Mickelson und Rory MIlroy sehr beliebt.

Die Golfplätze von Weltformat

 

Nordirland ist genau richtig, wenn mehrere Tour-Plätze gespielt werden sollen. Dubay Duty Free Irish Open macht dort bereits zum dritten Mal Station. Der Club Portstewart ist von dem legendären Turnier Ausrichter nach Royals Portrush und Royal County Down. Von dem Royal Portrush liegt der Club nur etwa 7 Kilometer entfernt und dieser gilt als einer der schönsten Golfplätze weltweit. Im Jahr 2019 wird er daher bei der Open Championship Austragungsort sein. Auch viele weitere Golfplätze waren bereits Austragungsorte der Irish Open. Viele bekannte Golf-Stars haben optimale Plätze entworfen. Harry Colt und Old Tom Morris waren an der Gestaltung von Royal County Down beteiligt und dieser wurde im Jahr 2016 zum besten Platz der Welt ernannt.

Urlauber werden zu Golfer

 

Jeder kann das Golfspiel lernen und dafür gibt es viele Möglichkeiten mit Golfakademien und erfahrenen Trainern. Handicap und Platzreife sind nicht gefragt und jeder kann abschlagen. Im Vergleich zu Schottland oder England gibt es keine Members-Only-Plätze oder privaten Golfplätze. Nachdem der Golfsport ein Volkssport dort ist, wird für die entspannte und lockere Atmosphäre gesorgt.

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