Linksgolfplätze – Golfer stellen sich der Herausforderung der Natur

Jeder Golfer, der die Herausforderung liebt, hat sicherlich schon einmal den Wunsch gehabt auf einem Linksgolfplatz zu spielen. Doch was genau ist eigentlich Linksgolf? Wir erklären den Begriff und zeigen die Schönheit der naturbelassenen Golfplätze und erklären die Unterschiede zu den klassischen Golfplätzen.

Zu den bekanntesten und schönsten Linksgolfplätzen gehören unter anderem die Plätze wie St Andrews Old Course, Royal St George’s, Carnoustie und Royal Lytham and St Annes. Diese sind nicht nur besonders beliebte Linksgolfplätze, wer hier spielt, befindet sich auch auf dem Rasen eines Austragungsplatzes der Open Championship und sollte sich dieser Bedeutung auch bewusst sein. Zusätzlich sind die Plätze, wie nicht anders zu erwarten, besonders anspruchsvoll, und viele Spieler haben, wegen der großen Herausforderung enormen Respekt vor den Linksgolfplätzen.

Allgemeine Definition eines Linksgolfplatzes

Linksgolfplätze sind naturbelassene Anlagen, die sich in der Regel zwischen dem Meer und dem Festland befinden. Diese Dünenlandschaften zeichnen sich durch den sandigen Boden und die vereinzelnden Gräser aus, welche das Spielen zur wahren Herausforderung machen. Laut Definition müssen diese Golfplätze einen ondulierten sandigen Untergrund haben. Die Vegetation besteht aus nur wenigen, bis gar keinen Bäumen und vereinzelnden größeren Grasbüscheln.

Erschwerend kommen noch eine hügelige Beschaffenheit der Landschaft und tiefe Topfbunker hinzu, ebenso ein dickes Rough. Golfplätze, die als Linksgolf geeignet sind, lassen sich überwiegend in den Ländern wie Nord England, Irland und Schottland finden, was sicherlich auch an der großen Beliebtheit des Sportes in diesen Regionen liegt.

Was sind die Unterschiede zwischen Linksgolf und Parkland-Golf?

Einen Parklandgolfplatz haben die meisten bereits gesehen, er ist das klassische Bild eines Golfplatzes, wie man ihn sich vorstellt. Perfekt gepflegter Rasen und ideale Spielbedingungen. Ein Musterbeispiel für einen solchen Platz, den unserer Meinung nach jeder Golfer einmal gesehen haben sollte, ist der Parklandplatz Augusta National. Er befindet sich in Georgia, USA.
Wie in unserem Beispiel in Georgia gut zu sehen, ist einer der ersten Unterschiede die Lage des Platzes. Ein Parklandplatz befindet sich nicht in Küsten nähe. Im Gegenteil diese klassischen Golfplätze befinden sich auf einer gut gepflegten Graslandschaft, die meist extra für den Golfplatz angelegt wurde. Auf den größeren Plätzen befinden sich meist noch Besonderheiten, wie Bunker und kleinere Seen, manchmal auch kleine künstliche Sanddünen. Der wohl größte Unterschied liegt allerdings darin, dass die Parkgolfplätze gepflegt und gewartet aussehen und nicht wie die Linksgolfplätze, die wild und natürlich wirken.

Linksgolf ist nicht für jeden Golfer geeignet

Die meisten Golfereignisse und Turniere werden auf Parklandplätzen abgehalten. Da die Plätze so unterschiedliche Bedingungen zum Spielen aufweisen, gibt es auch unterschiedliche Taktiken und Herangehensweisen. Allgemein sind Spieler die regelmäßig auf Linksplätzen spielen sicherer im Spiel.

Unabhängig davon auf welchem Gelände und bei welchen Veranstaltungen ein Spieler bisher gespielt hat, ob PGA Tour oder European Tour, nur das spielerische Talent sind bei jedem Schlag entscheidend. Besonders gefürchtet als nahezu “unspielbarer Platz” ist der Royal Lytham and St Annes, hier ist das Rough teilweise sehr schwer spielbar und strenge Wetterverhältnisse in Kombination mit den 205 Bunkern, lassen sogar Profis verzweifeln.

Aber gerade diese Herausforderungen machen beim immer beliebteren Linksgolf den Reiz aus. Eben keine perfekte Landschaft vor sich zu haben und mit Wind und Wetter um den Ball kämpfen zu müssen sind golferische Herausforderungen, die es so selten gibt.

Der Trend mit den Linksgolfplätzen

Dass die Linksplätze immer beliebter werden, ist auch den Veranstaltern nicht entgangen. In sehr kurzer Zeit wurden aus den vereinzelnden Plätzen eine wahre Linksschar. Wobei ein Platz sehr gerne auch fälschlicherweise als Linksplatz betitel wird. Weißt ein Platz bereits etwas Naturbelassenheit auf, ist die Werbung für Linksspieler schnell da, doch nur Plätze mit sandigem Untergrund und einer Dünenlandschaften sind richtige Linksplätze.

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